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Blog 42 |Take no Zins, make no ZÜB – Alarmstufe Rot in Ihrem Zinsbuch

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Um Gottes Willen und es kam schlimmer als gedacht. Die gesamte Swapkurve handelt mit negativen Renditen, 10jährige bei – 23 BP von Bunds ganz zu schweigen, mit minus 67 BP der absolute Horror und keine einzige Bund mit positiver Rendite. Und wie das halt immer so ist, finden zahlreiche Experten schnell die Lösung Brexit, Handelskonflikt, Konjunkturabschwung, etc. Chapeau Bank(Treasury) – wahrlich echte Herausforderungen! DIE Frage aller Fragen: Ist das Zinsbuch nun tot und wie soll man als Treasurer oder Bankvorstand in diesem Umfeld überhaupt noch Erträge generieren. Vielleicht ein Lösungsansatz…

Bisher machten Receiver-Swaps wenigstens noch ein bisschen Freude. So konnte man sich bisher die niedrigen Positiv-Sätze immerhin noch über das vorherrschende negative “Euribor-Leg” schönreden. Im Gesamtergebnis gab´s dadurch immer noch ein leicht positives Zinsergebnis.

Verkehrte Welt im Zinsbuch

Zwischenzeitlich -bei 10jahres-Sätzen in der Spitze bei minus 33 BP- ist der “Spaß” nahezu verflogen: Minus 30 BP empfangen heißt letztendlich aufgrund der Negativ-Rate 30 BP zu zahlen. Na, und da das Euribor-Fixing -welches ja  bei Receivers gezahlt werden muss, ebenfalls negativ ist – bekommen Sie das negative Fixing (aktuell minus 42 BP) gutgeschrieben. Verkehrte Welt, in Vollendung.

Im Ergebnis liefern derzeit nur noch Receiver-Zinsswaps mit einer Mindestlaufzeit von knapp 8 Jahren eine positive (Gesamt)Carry und damit einen positiven laufenden Ertrag. Woow, bei 10jährigen-Zinsswaps erlösen Sie damit unter Einrechnung des variablen Leg’s knapp 11 BP. Sehr bedauerlich, dass die gesamte Jahres-Carry kalkulatorisch bei einem Zinsanstieg von 1 BP aufgezehrt ist. Sexy ist anders!

 

Der Payer-Swap als Assetklasse?

Demgegenüber drängen sich Payer-Swaps geradezu in den Vordergrund: Hier erzielen Sie mit 5jährigen Payer-Swaps (bei rund minus 53 BP) – auch unter Berücksichtigung des negativen EURIBORS – einen positiven Carry von knapp 11 BP. Irgendwie verkehrte Welt.

Ist ja schön, nur was bedeutet das Ganze für Ihr Zinsbuch? In der Regel 10jahre Gleitend, passiv und leicht gehebelt bewirtschaftet, bedeutet dies doch: “Empfange jeden Monat 10 Jahre – auch zum aktuellen Zinsniveau” Mutig, mutig – wenn das mal kein Fehlsteuerungsimpuls ist. 

 

Das unbezahlte Zinsänderungsrisiko?

Ihr ZÄR wird nämlich nicht mehr bezahlt, d.h. Sie gehen Long, akzeptieren barwertige Zinsänderungsrisiken aber erlösen im Gegenzug noch nicht einmal einen kleinen periodischen Ertrag. Sorry, mit Verlaub aber dass muss man sich leisten können.

Wie stehen Sie in Ihrem Depot A eigentlich zu Low-Yield-Corporates?

Würden Sie in den 0,5% Sanofi Corporate Bond 2027 mit Rendite von knapp minus 10 BP zum Kurs von knapp 105% investieren? Rating im übrigen bei A1.

Die gewöhnlichen Argumente:

  • Besser bei minus 10 BP investieren – als das Geld zu minus 40 BP auf die EZB zu legen
  • Ist doch ein gutes Geschäft – solange die Refinanzierung unter der negativen Renditen erfolgt
  • Warum schlecht? Es könnte doch sein, dass die Renditen noch negativer werden, dann performed das Ding
  • Als Teil-Substitut für HQLA´s sind die CorpBonds mit minus 10 BP  doch immer noch besser, als deutlich “rot”-rentierliche Staatsanleihen, Covereds und Sovereigns
  • Die Rendite ist sekundär, da sie ohnehin auf Endfälligkeit kalkuliert ist; außerdem erhöht der laufende Kupon von 0,50% den Zinsertrag (und hat damit einen positiven Einfluss auf die CIR), also her damit.

Alles irgendwie gekauft und nachvollziehbar, nur betriebswirtschaftlich nicht immer der „Bringer“. Zerlegen Sie doch mal Ihre Anleihenrendite in die Bestandteile Zins-, Adress-, Liquiditäts- und Marktilliquiditätsrisiko. Schnell wird klar, wo die Risiken und damit letztendlich auch die Ertragschancen liegen.

Worauf ich hinaus will? Mit  Verlaub:  Klug scheißen ist es nicht. Vielmehr möchte ich Sie darauf vorbereiten, dass im aktuellen Umfeld die Standardlösung “Hier ein wenig Duration, da eine Prise Credit” nicht mehr wirklich trägt.  Zielführend sind mehrere Maßnahmenbündel die ineinandergreifen und auf das selbe Ziel einzahlen.

No More Zins – Einigkeit und Überall

Na ja irgendwie scheint die große Einigkeit um sich zu greifen: Die Zinsen steigen nie wieder. So signalisieren die Forwards: Die Kurve bleibt tief und Selbst der 10 Jahres Satz in 10 Jahren steigt nie mehr an. Wir sind also auf dem besten Weg in Richtung Schweizer-Renditen. Staatsanleihen, Corporates, Pfandbriefe und glaubt man der Presse bald sogar  Kundenkreditgeschäfte  mit negativem Zins.

Und vergleicht man die verschiedenen Research-Meinungen der Kreditinstitute: No more, Zins!

Take no Zins, make no ZÜB

Selbst wenn die Zinsen nie mehr steigen, verdienen Sie mit negativ-verzinsten Bonds halt auch nichts mehr, es sei denn die Kurve bleibt extrem steil und Sie haben den Mut im negativ Terrain in “Size und in Style” die Zinsfristen-, Bonitätsfristen- und Liqui-Transformation zu fahren. Auch ein interessantes Geschäftsmodell.

Das Umfeld bleibt damit schwierig (ja wissen Sie; I know, so sorry), kommen wir deshalb zu ein paar Alternativen, die Ihnen im Treasury und damit in der Gesamtbank möglicherweise ein wenig Zeit kaufen können – die Sie dann bitteschön auch nutzen sollten um neue Ertragsquellen auf der Kundenseite zu erschließen.

 Swaptions – mit Bordmitteln zum Zinsüberschuss?

Das Zinsniveau ist schrecklich und eigentlich wollen Sie – wenn Sie könnten – auf diesem Zinsniveau gar nicht erst in lange Zinsbindung investieren. Sie warten lieber bis sich die 10Y-Sätze wieder in positivem Terrain wiederfinden. Wenngleich auch ich dieses Zinsniveau als extrem sagen wir –ambitioniert- ansehe, kann uns niemand sagen wie lange es dauert bis oder ob wir wieder deutlich positive Sätze sehen. M.E. liegt das Risiko – und das sage ich schon seit dem ersten Blog – in einer lang andauernden Niedrigzinsphase.

Das Warten “versüssen”?

Warum monetarisieren Sie das Warten auf höhere (Zins)Sätze nicht mit einer Stillhalterposition in einer Payer-Swaption? Oh mein Gott – Teufelszeug! Warum? Weil die Verluste bei Stillhalterpositionen unbegrenzt sind, hingegen die Verlustrisiken bei Long-Positionen begrenzt? Unter Umständen springen Sie hier zu kurz.

Ein kleines Beispiel:

Über einen 10y Receiver-Swap (Festsatz -0,30%p.a., 10 Mio., aktuelles Euribor-Fixing -0,42%) erlösen Sie grob gesagt 12 BP laufende Carry p.a. ≈ € 12.000.
Dem periodischen „laufenden Ertrag“ (den Sie für den ZÜB ja auch benötigen) steht ein barwertiges ZÄR gegenüber. Mit einem PV01 (BPV, Basispunkt-Value) von rund -10.500, verlieren Sie mit der Festsatzempfängerposition bei einem Zinsanstieg von 1 BP rund € 10.500 und vice versa.

Bei einem Zinsanstieg von 25 BP wäre das approximativ ein (temporärer) Marktwertverlust von ≈ 263.000. Subtrahieren Sie den wahnsinnig attraktiven laufenden Carry, kommen Sie All-In und rein ökonomisch bei knapp minus 250.000 raus. Ok, Sie bewerten Zinsswaps ohnehin nicht, trotzdem müssen Sie den Barwert z.B. i.S. verlustfreie Bewertung des Bankbuches im Blick behalten.

Alternativlos? Ne, aber trotzdem interessant?

Jetzt zur Alternative: Da Sie ohnehin bei 0,25% die 10 Jahre empfangen wollen – bzw. ihre gleitende Benchmark die Investition in 10jährige „einfordert“ können Sie sich auch heute schon „verpflichten“ die 10Y bei +0,25 % zu empfangen.

Operativ erfolgt dies über den Verkauf einer 6m10y Payer-Swaption mit Strike 0,25%. Hier verpflichten Sie sich in 6 Monaten ggf. in einen 10jährigen Festsatzempfänger-Swap eintreten zu müssen und zwar auch wenn der 10Y Swap bei 0,50% steht.

Für das Stillhalten erhalten Sie derzeit (und indikativ) eine einmalige Optionsprämie in Höhe von 0,30% des Nominals. Bei 10 Mio. also € 30.000. By the way: Unterstellt man bei einem 10y Zinsswap ein laufende Carry von 15 BP. Ist das die Carry für 2Jahre (!).

Hört sich ja ganz gut an, aber was ist wenn die Marktrenditen steigen! Unbegrenzte Verluste  brauch kein Mensch und schon gar kein Treasurer.

Auf die Perspektive kommt es an…

Sie empfangen heute die 10 Jahre bei minus 0,25% p.a. Hieraus resultiert ein ZÄR in Höhe von € PV01 -10.500. Steigen die Sätze auf 0,25% liegen Sie mit der Position nette 500.000 hinten.

In einem solchen Szenario würde dann auch die Payer-Swaption ausgeübt werden, was Sie in den Receiver-Swap bei 0,25% „drückt“. Berücksichtigt man erhaltene Prämie von 0.30% ergibt sich eine Break-Even-Rate von ≈ 0,28% p.a.

Vergleichen Sie beide Positionen bei einer 10Y-Rate von plus 50 BP, wird der Vorteil schnell bewusst.(und nur der Vollständigkeithalber: bei einem Strike von 0,00%, ist die Prämie bei ≈ 85 BP

Zur Info: Verfällt die Payer-Swaption wertlos, erfolgt der Ausweis der erhaltenen Swaption-Prämie im übrigen als a.o. Ertrag im ZÜB – not so Bad, oder….?

Zu offensiv? Ich meine: Eine Sache der Perspektive: Wenn Sie denn heute schon wissen, dass Sie in den nächsten Monaten „empfangen“ müssen, warum dann nur warten und „hoffen“. Die Alternative zur Stillhalter-Strategie wäre natürlich der Forward-Swap, aber das wäre eine andere Geschichte… und da gibt es noch so einige….

 

  1. Receiver-Swaptions
  2. Forward-Swaps
  3. Terminkäufe-Verkäufe in Bonds und SSD
  4. Caps
  5. Floors
  6. Floored Floater
  7. CDS
  8. CMS-Bond
  9. ALM-Modellierung
  10. Steuerung

Nur der Vollständigkeithalber…

PS: Nur um kein falsches Bild zu malen. Es geht hier nicht um Handel oder gar „Zocken“. Es geht hier um verschiedene (Teil)Strategien im Kontext der Zinsbuchsteuerung und zwar in nennen wir es „ in einem eher unüblichem Umfeld”.

Natürlich könnten Sie auch, Ihre Margen im Kundenkreditgeschäft so ausweiten, oder Ihre Provisionen erhöhen, so dass Sie auf derartige „Spielereien“ verzichten können. Aber nur wenn Sie „können“….

Die Zeiten sind herausfordernd, das wissen Sie selbst. Erfahrungsgemäß gibt es aber auch in diesem Umfeld schnell umsetzbare und praktische Handlungsoptionen und Möglichkeiten zur Steuerung und Bewirtschaftung des Gesamtzinsbuches.Das klingt kompliziert, aufwändig oder gar riskant?

Nutzen Sie doch einfach die „Gunst der Stunde“ und entscheiden Sie sich für eine 1:1 Trainings-Session rund um Ihre Treasury, Depot A oder Zinsbuch. Nur Sie und Dennis Bach für 2 Tage außerhalb Ihrer Geschäftsräume tauschen Sie sich aus, entwickeln bei Bedarf Lösungsansätze und bringen sich fachlich weiter. Und nebenbei gewinnen Sie einen Sparringspartner für Ihr (Berufs)Leben. Natürlich gerne auch als Inhouse-Workshop. Wir sind für Sie da, nur entscheiden müssen SIE sich….. Kontaktieren Sie uns gerne, wir freuen uns auf Sie.

Bleiben Sie erfolgreich!

Herzliche Grüße

Ihr Dennis Bach

Blog 41 | T(D)raghische Sommerhitze – so entgeht Ihr Zinsbuch der Sommerdürre

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Das war ja schon beinahe ein Deja vu, quasi Whatever it takes 2.0. – nur das es diesmal nicht um Euro oder Inflation geht, sondern eher um – falls die Konjunktur nicht ausreichend wächst und prosperiert. Wooww – so deutlich war Mario selten – Hauptziel Niedrigzins und er verabschiedet sich in den Ruhestand. Und es kommt noch besser: In diesem Kontext und vor dem Hintergrund eines „No Zins, no Ertrag, no Geschäftsmodell“ erwartet die Bankenaufsicht –namentlich Felix Hufeld- ein verstärktes Bankensterben. Ja geht’s´ denn eigentlich noch..? Die Bankenaufsicht macht es sich hier ein wenig zu leicht. Allein die durch Banken an die u.a. für die Aufsicht zuständige EZB gezahlten € 7,5 Mrd. Negativzinsen müssen ja auch irgend woher kommen. (Quasi 4,5 Mio.pro Bank in Deutschland). Aber mal losgelöst von diesen Debatten, hilft ja alles nichts: Am Ende wird halt abgerechnet und die Zeche zahlen Sie und Ihr Kreditisntitut. Sie brauchen ganz einfach Erträge.

Tolle Studien aber wo bleiben die Lösungen?

Man kann es kaum ja noch hören und mag es schon erst gar nicht mehr lesen:  Studien über Studien dass die Erträge der Banken schrumpfen, die Geschäftsmodelle bedroht sind, und das Risiko vom Bankensterben mittlerweile eher exponentiell wächst. Ehrlich gefragt: Ist das neu? Mit Verlaub: Wer jetzt noch eine Studie benötigt, dass es Banken schlechter geht, die EK-Renditen nicht erreicht werden und der Kostendruck wächst und der Handlungsbedarf enorm ist, der hat den Schuss ohnehin nicht gehört.

Die Frage aller Fragen: Paradigmenwechsel oder Endgame und vor allem wie entkommen Sie dem Dilemma?

Paradigmenwechsel oder Endgame für Ihr Zinsbuch? Egal wie sie denken, aber jetzt scheint wirklich dem letzten klar – die Zinsen werden nie mehr steigen. (ist zumindest meine Wahrnehmung aus zahlreichen Gesprächen in den vergangenen 3 Wochen.)

Völlig losgelöst ob das so ist, oder nicht – spätestens jetzt wird klar, Sie müssen umdenken in ihrem Zinsbuch. Es geht nämlich nicht mehr nur darum wie Sie mit (potenziell) steigenden Zinsen umgehen, sondern auch wie Sie die Zeit bis dahin „überleben“.

Es gibt Möglichkeiten. Und nur der Vollständigkeithalber, dem verändertem Mindset sollten auch Taten folgen. Ein paar Ansätze (und längst nicht alle) aus der Praxis…

4 gewinnt – Zins, Zinskurve, Credits und Refi

Nicht neu: Die Zinsen sind mal wieder abgetaucht und Bund- und Swaprenditen so tief wie niemals zuvor. Die Zinskurve ist flach und bietet hinsichtlich Fristentrafo nur noch sagen wir „begrenzten Value”.

Bleiben noch die Assetklassen “Credit und Refinanzierung”. Danke an die Goldi-Locks: Credits scheinen sich im aktuellen Goldi-Lock Umfeld sehr wohlzufühlen. Niedrigzins, Wachstum, Low Inflation – Unternehmerherz, was willst du mehr! Die Creditspreads tendieren hier im Großen und Ganzen seitwärts (also ganz stabil). Das Gute daran, die Bonitätsaufschläge haben ihre Tiefstände noch nicht einmal erreicht und selbst der Brexit scheint kalter Kaffee. Zumindest psychologisch ein Vorteil.

Na und die Assetklasse Refinanzierung scheint uns noch eine ganze Weile erhalten zu bleiben. Nicht als Option sondern eher als Muss, denn wenn Sie auf der Aktivseite schon nichts mehr Erlösen, sollten sie zumindest die Opportunitäten auf der Passivseite mitnehmen.

Zinsniveau und Zinsbuch:

Irgendwie scheint es verständlich: Bei 10 Jahres-Raten von 0,18 % in großem Stile weiter Long zu gehen, scheint nicht unbedingt der heilige Gral für das Zinsbuch. Bei kürzeren Laufzeiten, macht dann reines Zinsexposure irgendwie gar keinen Sinn mehr. Ab 7 Jahren alles negativ und selbst 30 Jahre bringen kaum noch Rendite.

Möglicherweise sind Sie glücklich und betreiben die passive Steuerung Ihres Zinsbuches und Sie „leben“ Ihre prognosefreie Dispositionsvorschrift 1:1. Sie halten sich damit strikt an die Vorgaben Ihrer passiven Benchmark und werden dadurch weiter in Longs gedrückt. Mit anderen Worten, Sie halten Ihr Zinsänderungsrisiko stabil, verdienen salopp ausgesprochen nur kaum mehr damit. Insbesondere vor dem Hintergrund „nullverzinster Spareinlagen“. Ach ja und by-the-way “verwässern” Sie Ihre guten Einstände aus der Vergangenheit.

Sie stehen trotzdem auf ZÄR? – Ihre Handlungsoptionen:

  1. Hoch mit dem Zinsbuchhebel? Natürlich können Sie Ihren Zinsbuchhebel nach oben schrauben, vorausgesetzt Sie haben den Risikoappetit und das Risikobudget hierfür. In Abhängigkeit Ihres aktuellen Zinsbuchhebels, Basel II-Koeffizienten oder SREP-Bucket, bringt das Ganze bei 250 Mio. EK im aktuellen Marktumfeld dann rund € 1 Mio. Zinsergebnis p.a. – wenn das Niveau so bleibt. Im Übrigen wären dann knapp T€ 600 des erwirtschafteten ZÜBs auf die negativen Kurzfristzinsen zurückzuführen. Im Gegenzug holen Sie sich ein barwertiges ZÄR in Höhe von BPV € -125.000 ins Buch. Tolle Idee? I don´t know. Stellt sich die Frage ob sich überhaupt die Frage stellt ob der Markt das ZÄR adäquat bezahlt?
  2. Den Zinsbuchhebel hochzufahren – ob das schlau ist? – wo der Hebel doch auch in die andere Richtung wirkt.
    Schon mal daran gedacht oder besser gesagt analysiert was ihnen die Einführung einer 15 jährigem Stützstelle im Gesamtzinsbuch bringt? Jetzt nicht erschrecken, Sie müssen ja nicht gleich 15 jährige “Long” gehen, aber denken Sie mal an die vermiedenen Zinssicherungskosten für 15jährige Darlehen (und dabei die Optionsthematik nach BGB §489 noch gar nicht mitgerechnet).
    Mit im Schnitt und konservativ gerechnet 1% p.a. sehen Sie da schnell Land. Und das momentan 15jährige im Kundnegeschäft laufen ist ja kein Geheimnis.
  3. Als weiterer echter Hebel kann sich die Diskussion Außen vs. Innenzins bei der Berechnung des Zinsschocks (oder auch SREP-Buckets) erweisen. Hier erlaubt die Aufsicht ja seit geraumer Zeit,  ausdrücklich das herausrechnen der Margen. Konkret eröffnen die EBA-GLs, den Banken die Möglichkeit bei der Berechnung des ZÄR im Anlagebuch die Cashflows ohne Margen (d. h. auf Basis des „Innenzinssatzes“ bzw. des laufzeitadäquaten Geld- und Kapitalmarktzinssatzes) zu berücksichtigen. Was das bringt’s? Na zum Beispiel Entlastung des Basel II-Koeffizienten (respektive SREP-Bucket) von 20-30%.

Krass oder? und kombinieren sie beide Maßnahmen, reduzieren Sie Ihr Zinsrisiko – sagen wir – ganz erheblich. Im Ergebnis bleibt aber die Frage im Raum, ob Sie auf dem aktuellen Zinsniveau direktionales Zinsrisiko überhaupt wollen. Alternativen… Buchen Sie doch einfach unser kostenloses Strategiegespräch

Die Zinskurve – deutlich flacher

Mit einer Zinsdifferenz von 56 BP zwischen 10 und 2 Jahren hat sich die Zinskurve mittlerweile deutlich verflacht. Hintergrund dürfte u.a. die wieder aufkommende QE-Phantasie von Mario Draghi sein. Wie flach die Kurve zwischenzeitlich ist, zeigt ein Vergleich mit den amerikanischen Konsorten. Dort war die Kurve nach zahlreichen Zins-Hikes im Tief bei knapp 15 BP. Flache Kurve, was macht da noch Sinn. Outright longs, eher nicht.

Auch wenn Die Kurve recht flach anmutet, erscheint es momentan sinnvoller, Verflachungspositionen in 2s10s zu eröffnen. Warum ? Ganz einfach: Kein direktionales ZÄR (Parallelshift), dadurch keine Auswirkung auf Basel II und das beste Mehrertrag ggü. normaler Outright-Position in 10 Jährigen.

Credits und Zinskurve:

Wenngleich die Credit-Spreads bei Unternehmensanleihen immer noch ein gewisse Attraktivität besitzen, scheinen die Spreadaufschläge für Covereds und SSA mit (Negativ)Renditen unter der Swap-Kurve echt teuer.

Rein ökonomisch betrachtet drängen sich hier eigentlich Verkäufe auf . Eigentlich! Wenn nur der damit verbundene Verzicht auf den so wichtigen Zinsüberschuss nicht wäre. Wir wissen ja, der Zinsüberschuss leidet ohnehin schon genug und nun noch negative Vorzieheffekte durch (ökonomisch) sinnvolle Verkäufe triggern? Never.

Oder vielleicht doch? Nutzen Sie doch die mittlerweile abgeflachte Zinskurve und die daraus resultierenden niedrigen Forwards bei gleichzeitig niedrigen Creditspreads und verkaufen Sie Ihre teuren Schätzchen auf Termin. Sie verkaufen dadurch quasi die Prämie, schaffen Platz in Ihrem Adressrisiko und haben Ihre Position und damit den Zinsüberschuss sagen wir noch 2-3 Jahre im Buch. Not Bad!

Natürlich bietet die Credit-Welt auch noch andere Opportunitäten … just Call us!

Die Assetklasse Refinanzierung

Mittlerweile handeln deutlich mehr als  50% aller Staatsanleihen mit negativer Rendite, das wissen Sie längst. Theoretisch ja nicht so schlimm, denn kaufen Sie eine Bundesanleihe und “funden” diese über kurzfristige Repos erlösen Sie trotzdem noch einen Trafo-Beitrag von 50 BP. Also was ist schlimm an Negativ-Yields?

Klar, da bin ich bei Ihnen. Das Leben besteht eben nicht nur aus Neugeschäften sondern insbesondere die Passivseite besteht aus Einlagen mit „Nullzinsfloor“. Eine Reduzierung der Einlagen unter Null ist dadurch nicht möglich. Da nützt einem das repo halt auch nichts.

 Was tun, sprach Zeus…

Natürlich können Sie für Teile Ihrer Bestände  auch heute noch 0%- Floors kaufen, d.h. Sie bekommen dann eine Ausgleichszahlung wenn das entsprechende EURIBOR-Fixing unter Null festgestellt wird. Vor Marios Rückfall war ein derartiges Interesse bei zahlreichen Häusern festzustellen.  Wohl dem der auch gehandelt hat. Wem der Outright-Kauf zu teuer ist, könnte zur Verbilligung auch Caps verkaufen und gelangt so in eine Collar-Struktur. Vielleicht ist das Ganze gar nicht so dumm, kommmt darauf welche EURIBORS gerade eingepreist sind.

Zugegebenerweise sind Optionsstrategien mit Sicherheit nicht die Plain-Vanilla-Variante für Ihre Herausforderungen im Zinsbuch und Geschäftsmodell:  Richtig, und wohl dosiert können Sie sich aber  – wie mit den anderen Strategien –zumindest ein Wenig Zeit kaufen.

Refi again

Zurück zur Assetklasse Refi. Schauen Sie sich die Refinanzierungssätze doch einmal genau an. Gerne auch die Forwards. Hier preisen Marktteilnehmer mittlerweile weitere Notenbankmaßnahmen ein. Haben Sie Refinanzierungsbedarf?

Sie könnten sich die Mittel aktuell recht günstig aufnehmen. Noch besser: Sie sichern sich das aktuell niedrige Geldmarktniveau über EONIA-Payer-Swaps (künftig €ster-Swaps). Im Zuge eines solchen Vorgehens zahlen Sie einen Festsatz und empfangen dagegen das variable Tagesgeld-Fixing (EONIA-Satz – welcher ja durch €str abgelöst wird). Ob aus der Kasse heraus oder auf Forwardbasis wäre im Rahmen Ihrer ZÜB-Planung abzuleiten.

Für Sie nichts dabei: Über Repos gelangen Sie an wirklich niedrige Refi-Sätze. Mit teilweise minus 55 BP wird hier sogar die Einlagenfazilität der EZB zur Assetklasse.

Das Fazit  – ein kleines Potpourri:

Sie sehen zahlreiche Möglichkeiten zur Steuerung und Bewirtschaftung Ihres Depot A und Ihres Zinsbuches. Klar, nicht nur Buy and Hold und Selbstläufer. Die Zeiten das „Gottgegebenen Zinsüberschuss“ sind endgültig vorbei. Und wenn noch Risikoaversion ins Spiel kommt, hat sind die Aussagen von Hufeld nicht aus der Luft gegriffen.

Der Blog-Artikel soll Sie ein wenig inspirieren. Gemäß unserem Motto: “Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe” gibt es auch im atuellen schwierigen Umfeld noch Möglichkeiten. Wir sagen nicht, dass es einfach ist. Aber klar ist, um jetzt noch Erträge zu generieren müssen  Sie das Spiel  beherrschen und zwar auf allen Ebenen:

  • Fachskills
  • Instrumentenkasten (Produkte- und Märkte-Katalog)
  • Ressourcen
  • Intellekt
  • Sie müssen wollen…

Ich bin seit vielen Jahren anerkannter Experte in Sachen Ertrags-Optimierung durch einen verantwortungsvollen Einsatz von Risiko-Budgets. Gemeinsam mit dem Treasury und Risiko Controlling erarbeite ich Strategien, um aus freien Risikobudgets sofort Erträge zu erwirtschaften. Besonderes Augenmerk widmen wir dabei den Risiken und Anforderungen des Vorstands. Damit die Manager dem Aufsichts- und Verwaltungsrat greifbare Lösungen und erste Ertrags-Erfolge präsentieren können.

Bleiben Sie erfolgreich

 

Ihr Dennis Bach

Geschäftsführer der derivatexx GmbH

 

 

 

 

Blog 21 | Divide et impera -So profitabilisieren Sie ihre Einlagen

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Teile und Herrsche – Der Urheber der lateinischen Redewendung ist nicht wirklich identifiziert. Ob der Vater von Alexander des Großen, Niccoló de Machiavielli oder König Ludwig der XI., alle machten sich die Redewendung irgendwie zu Nutzen. Was das Ganze mit Ihrem Gesamtzinsbuch zu tun hat? Seien Sie gespannt.

Insbesondere die Römer verfolgten lange Zeit die „Teile-&-Herrsche-Taktik“ in vielen ihrer Kriege: Erst den Gegner entzweien um ihn dann zu zerschlagen. Viele Siege der Römer, nicht immer, aber oft.

Was das ganze mit der Bank zu tun hat? Ähnlich wie zum Ende der Blütezeit Roms sind auch im Banking die Herausforderungen riesig. Und heute noch wird darüber spekuliert, ob Rom an der eigenen inneren Schwäche oder aber infolge übermächtiger Gegner zerfallen ist. Entdecken Sie Parallelen?

Keine Angst es folgt nun keine Aufzählung der ungünstigen Rahmenbedingungen von Regulatorik bis Nullzins oder den übermächtigen Gegnern von Digitalisierung bis Wettbewerbsdruck.

In diesem und in den Folgebeiträgen  geht’s um die praktischen Stellschrauben in Ihrem Gesamtzinsbuch und der Gesamtbanksteuerung rund um die Herausforderungen: Einlagenprofitabilität, Vergabe 15jähriger Darlehen, Fristentransformation im SREP- und/oder IRRBB – Regime, oder auch dem Umgang mit dem Depot A im aktuellen Spannungsfeld von Nullzins und Leverage-Ratio etc.

Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach…

Zugegebenermaßen, die Ausgangslage ist bescheiden. Zu wenig Ressourcen, zu viele Themen! Unschön aber leider wahr. Im Übrigen wird es am Ende ohnehin niemanden interessieren ob Ressourcenengpässe der Grund des Scheiterns waren oder nicht. Es geht darum das Scheitern zu verhindern. Und zwar mit aller Kraft.

Elementar in diesem Kontext ist wie die Gesamtgemengelage aussieht und wie sie beherrscht werden kann. Welche Probleme, mit welchen Ertragsauswirkungen und welchem Handlungsdruck?

Ertragskrise in der SELI-Bank

In der Ihnen sicherlich mittlerweile bekannten SELI-Bank stellt sich die Gesamtgemengelage im groben Abriss wie wie folgt dar:

  • Der Zinsüberschuss ist unter Druck. Insbesondere in den nächsten 2 Jahren belasten Bestandsabläufe im Kunden- &  Eigengeschäft die Situation weiter.
  • Die Konditionenbeiträge sind ebenfalls unter Druck.
  • Ist man ehrlich, ist das Einlagengeschäft mittlerweile defizitär; wächst dafür aber aufgrund der Nullverzinsung weiter um wirklich kaum brauchbare „fast-money“-Komponenten.
  • Die Margen der Aktivseiten scheinen gefühlt zwar auskömmlich, erreichen aber lange nicht den notwendigen DB III.
  • Die Zinsbuchsteuerung wirft aufgrund Basel-II-Schock-bedingter reduzierter Hebel und einem fallenden Gleitend-10jahres-Zins
    weniger ab.
  • Das früher sehr ertragreiche Depot A ist mittlerweile eher ein Sammelbecken für HQLA-Papiere und zudem im Volumen deutlich reduziert.
  • Zuletzt befinden sich die Produktkataloge im Kunden- und Eigengeschäft in einer Art Investitionsstarre.
  • Die Risikovorsorgen (Kredit und Wertpapiere) sind aktuelle positiv und scheinen aktuell als „DIE“ neue „Ertragsquelle“ entdeckt worden zu sein.
  • Das Eigenkapital schmilzt infolge zu geringer Thesaurierung eher ab und limitiert die Risikobudgets insbesondere in der Zukunft

Willkommen in der SELI-Bank: Auch wenn das Top-Management und die Mitarbeiter den Handlungsdruck noch nicht voll spüren oder realisiert haben, aber den beschriebenen Aggregatszustand bezeichne ich als Ertragskrise.

Divide et Impera – Insbesondere im Einlagengeschäft

Nun zum Thema „Teile und Herrsche“ – zerlege das eigentliche Problem solange in kleinere und einfachere Teilprobleme, bis man diese einfach lösen kann. Na ja, und dann wird aus diesen Teillösungen eine Lösung für das Gesamtproblem konstruiert. Beginnen wir in diesem Beitrag zunächst mit der Einlagenseite, aktuell einer der größten Herausforderungen unserer SELI-Bank.

Die Einlagen der SELI-Bank

Ein schneller Abriss. Die Einlagensteuerung erfolgt über den Ansatz der gleitenden Durchschnitte. Letztendlich wird die juristische Zinsbindungsdauer des Passivportfolios durch ein Mischungsverhältnis bestehend aus gleitenden Durchschnitten ersetzt. Die Konditionierung der Passivprodukte erfolgt in Abhängigkeit des Replikationsportfolios. Kennen Sie alles – die Herausforderungen auch: In ruhigen Zeiten ein stressfreies Modell, nur: Gleitend bedeutet auch: Sie legen zu historischen Sätzen an, wie das geht? Gute Frage. Das Problem wird drängender, je mehr „fast-money-Gelder“ sich in Ihr Passiv-Portfolio verirren, die Gelder sind schneller wieder weg als Sie da waren. Prämisse „Volumenkonstants“ adjeu. Und zu guter Letzt: Aufgrund deutlich niedriger Opportunitätszinsen der aktuellen Mischungsverhältnisse müsste die Einlagenverzinsung zur Aufrechterhaltung der kalkulierten Marge für einige Produkte schon lange negativ verzinst werden. Aufgrund juristischer, vertrieblicher und liquiditätstechnsicher Faktoren erscheint hier aktuell keine weitere Reduzierung der Passivkonditionen möglich, es herrscht also der sogenannte Nullzins-Floor.

Verlängerung der Mischungsverhältnisse?

Zahlreiche Häuser diskutieren intern gerade die Verlängerung der Mischungsverhältnisse ihrer Passivprodukte. Infolge des dann angestiegenen Opportunitätszinssatzes würde ein steigenden ZKB Passiv zu einer steigenden Produktprofitabilität führen. Eine Reduzierung des Produktzins wäre damit quasi nicht mehr zwingend erforderlich. Wunderbar. Nur, der Bank ist damit nicht geholfen. Der Kniff bringt dem Haus keinen Cent mehr Zinsüberschuss. Vielmehr wird der in der Regel als Residualgröße errechnete Strukturbeitrag zu Gunsten des Konditionenbeitrags belastet.

Fraglich ist zudem inwieweit verlängerte Ablauffiktionen – die ja das Zinsanpassungsverhalten realistisch abbilden sollen- im Falle eines Zinsanstieges überhaupt durchgehalten werden können.

Die Elemente Kapital- und Zinsbindung

Ergänzen Sie Ihrer Methodik der gleitenden Durchschnitte um Elemente der Kapitalbindung, also um die Ermittlung von verschiedenen stabilen Bodensätzen. Ganz sicherlich benötigen Sie hierzu verschiedene statistische Auswertzungen oder mindestens belastbare Expertenschätzungen. Trennen Sie insbesondere die volatilen Anteile (fast money Komponenten) ab. Diese Bestandteile bilden Sie über einen Geldmarktpuffer ab. Das Neugeschäft oder deutliche Teile davon, pricen Sie in keinem Falle über die historischen Sätze.

Sie schaffen letztendlich die  einer getrennten Steuerung von Zins- und Kapitalbindung. Während Sie das über Gleitende Durchschnitte modellierte Zinsänderungsrisiko nahezu in sekundenschnelle über Zinsswaps in jede beliebige Position transferieren und damit steuern können, identifizieren Sie über die Kapitalbindungsdauer ihren wirklichen Impact auf Fundingmix, Bilanz und struktureller Liquiditätstransformation.

Getrennte Steuerung erhöhen Flexibilität und Nutzen

Für Ihre Steuerung eröffnen sich ganz neue Wege z.B. über den Einsatz von Swaptions, Caps, Floors und CMS-Strukturen . Auch die Voraussetzung zur Ableitung eines institutsspezifischen Refinanzierungsmixes wird geschaffen Und wie wir wissen, die Passivseite ist der Wettbewerbsvorteil der Aktivseite.

Während über den o.a. Ansatz letztendlich auch die Frage beantwortet werden kann, für welchen Bestand  eine Negativ-Verzinsung – und damit die Aktivierung des Nullzins Floors- überhaupt erforderlich ist, ist zudem die Frage zu beantworten wie mit einem etwaigen Nullzins-Floor in Steuerung und Bewirtschaftung umgegangen werden soll.

Und der Nullzins-Floor?

Der Nullzins-Floor entsteht letztendlich über die Festlegung -variable Bestände nicht mit einer Negativ-Verzinsung auszugestalten. Dem Kunde wird dadurch – für die Dauer ihres Entschlusses- eine Zinsuntergrenze (Floor) bei 0,00% zugesprochen. Sie haben ihrem Kunden also einen Floor mit 0,00% geschenkt.

Allein schon der Vergleich mit dem aktuellen 6-Monats-Euribor-Fixing bei -0,24% zeigt, dass der Floor für den Kunden einen nicht unerheblichen Wert haben muss. Wert für den Kunden bedeutet in ihrem Fall, die Zeche zahlen sie als Bank: Immerhin verzichten Sie auf Zinsanpassungen nach unten.

Die Idee des Floors als Zinsbegrenzungsvertrag ist der Erhalt einer Ausgleichszahlung wenn das Fixing des gewählten Referenzzinssatzes eine vereinbarte Untergrenze unterschreitet.

Für den Erwerb des Floors fallen Kosten an. Je nach Laufzeit und Strike variieren die Preise erheblich. So kostet ein aktueller Floor mit 3jähriger Laufzeit mit Strike 0% in etwa 45 BP p.a. oder 1,40% Upfront.

Love it, change it or leave it

Für das Management ihres Zinsüberschuss bedeutet dies, Sie können die bestehende Zinsüberschusslücke über Konditionenanpassungen vom Kunde „holen“ oder diese über den Derivate-Einsatz am Kapitalmarkt schließen (Kauf Floor). Quasi der Tradeoff zwischen Reputation, Liquiditätsabfluss und Optionsaufwand. Nicht gleich erschrecken.

Zunächst ist es doch hilfreich die Kosten des Nullzins Floors zu bemessen, so schaffen Sie überhaupt eine Basis zur Ableitung von Handlungsoptionen und Maßnahmen. Im zweiten Schritt können Sie dann verschiedene Alternativen quantifizieren und ableiten.

derivatexx – unser Support für Ihre Schlagkraft

Die derivatexx GmbH unterstützt Sie als echter Sparringspartner bei Ihren Themenstellungen im Treasury und in der Gesamtbanksteuerung. Zielsetzung ist, schnellstmöglichst Ihre eigene Schlagkraft –anhand ihrer konkreten Themenstellungen zu erhöhen. Hierzu identifizieren wir mit Ihnen die Handlungsfelder, Entwickeln mit Ihnen die Lösungen, Trainieren Ihre Fachskills und helfen bei der Entscheidungsvorbereitung und Umsetzung. So kommen Sie voran. Neugierig geworden? Kontaktieren Sie uns gerne.

Ihr Dennis Bach,
Geschäftsführer, derivatexx GmbH, Stuttgart

 

 

 

Blog 15 | Die Kalte Dusche – Just take Action – Ertragsoffensive für Ihr Zinsbuch

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Seien Sie morgen früh Eiskalt: Gehen Sie ins Bad, ziehen Sie sich aus, drehen Sie die Dusche auf Eiskalt. Checken Sie ob die Temperatur wirklich Eiskalt ist. Ja Sie wissen was kommt, Sie werden nun einfach drunterstehen. Aber vorher, genießen Sie Ihren inneren Schweinehund der Ihnen erklärt wie blöde, ja wie sinnlos diese Übung ist.

Treten Sie jetzt unter Ihre Eisdusche, verweilen Sie ein paar Sekunden. Langsam wirdes angenehmer, und Sie fühlen sich aufgepumpt und sogar energetisiert. Yes, besser als je zuvor. (Und lassen Sie mich wissen ob Sie es getan haben!)

Jetzt geht´s ins Büro…

Schnappen Sie sich zunächst die Wertpapierbestände, das Zinsbuch und zerpflücken Sie die Daten und stellen Sie sich die Fragen Sie sich noch nicht oder noch nicht intensiv gestellt haben. Legen Sie sofort los und duschen Sie auch hier quasi eiskalt.

Aus welchen Senioritäten und Verbriefungsformaten besteht das aktuelle Wertpapierportfolio. Analysieren Sie die detaillierte Fälligkeitsstruktur in den einzelnen Formaten, und hinterfragen Sie die Bestandsabläufe in Ihren einzelnen Laufzeitenbuckets.

Identifizieren Sie Ihre Wert- und Risikotreiber für Zins- und Bewertungsergebnis und machen Sie sich ein Bild über das Profil hinsichtlich Zins- & Credit-Spreadsensitivitäten, nicht zu vergessen des Rating-Profils.

Beantworten Sie die Fragen, nach der aktuellen und künftigen Entwicklung ihren stillen Reserven und Lasten, wie auch der möglichen Auswirkungen der Pull-to-Par-Effekte zum Jahresende. Aussagen über Repofähigkeit und Marktliquidität diskutieren Sie später.

Berechnen Sie für jede Einzelposition in Ihrem Eigengeschäftsportfolio die aktuelle Marktrendite. Leiten Sie jeweils den volumensgewichteten Renditeeinstand, für Ihr Gesamtportfolio wie auch den einzelnen Jahresbuckets ab. Welchen genauen Ergebnisbeitrag liefert ihr Portfolio hinsichtlich: Zinsergebnis, Bewertungsergebnis, Total-Return-Ergebnis und wie viel Risikokapital wird dafür benötigt.

 

Breiten Sie Ihre Auswertungen vor sich aus und Beantworten Sie die Fragen:

  • Warum halte ich die vorliegenden Einzelpositionen im aktuellen Bestand
  • Würde ich in die aktuelle Position zur aktuellen Rendite sofort wieder investieren?
  • Worin liegt die Chance und das Risiko für jede einzelne Position?
  • Welche Gründe sprechen für das Halten oder für eine Veräußerung
  • Welche 5 Positionen wären sofort rigoros zu veräußern? Welche sofort verdoppeln?
  • Was sind die Hemmnisse dies nicht zu tun?
  • Welche Handlungsalternativen ergeben sich um 20% mehr Ertrag zu generieren?
  • Sicherlich ergeben Sich weitere Fragestellungen…
  • Wer trägt die Verantwortung für das Portfolio im Status Quo

Haben Sie wirklich den Mut oder besser gesagt die Muße die kalte Dusche einzuschalten, oder verlieren Sie bereits vor dem zur Seite schieben des Duschvorhangs das Spiel gegen Ihren inneren Schweinehund? Keine Zeit? Keine Ressourcen? Keine Datentransparenz?

Die meisten Strategien zur Überwindung des inneren Schweinehunds scheitern, weil sie nur die Verstandesebene ansprechen. Es geht aber um Gefühle. Also Tricksen Sie Ihren inneren Schweinehund einfach aus:

Hilfreich ist die „10-10-10-Regel“: Stellen Sie sich vor, welche Relevanz Ihr Entschluss „Beispilesweische Dusche oder Sofortige Portfoliooffensive“ in zehn Minuten, zehn Monaten und zehn Jahren für Sie haben wird. Das bewahrt Sie davor, Impulsen zu folgen, die Ihnen langfristig schaden.

Die Antworten könnten aussehen:

In 10 Minuten: Ich habe vollständige Transparenz über mein aktuelles Eigengeschäftsportfolio, ich kenne die Chancen und die Risiken, ich habe mir die wichtigste Voraussetzung zur Beherrschung und Bewirtschaftung der Risiken erarbeitet. Ich bin zu jedem Zeitpunkt auskunftsbereit und kann mich zu einem wichtiger Ansprechpartner für meinen Vorgesetzten entwickeln.

In 10 Monaten:
Im Zuge eines konsequenten Durchhaltens, einer systematischen Methodik , entwickeln Sie sich unvermeidlich weiter. So identifizieren Sie relativ Schnell Handlungsspielräume und entwickeln Handlungsoptionen und Alternativen. Sie haben eine hohes Problemverständnis und Sie wissen: „Das Problem zu erkennen führt automatisch zur Lösung.“ In diesem Kontext werden Sie Fachlich und Methodische Stärker, Ihr mein Eigengschäftsportfolio wird in 10 Monaten deutlich profitabler und resilienter bestehen. Ihre eigene Rolle wird gestärkt, Sie sind auf einem Guten Wege, Ihre eigenen Unternehmenskennzahlen steigen…

 In 10 Jahren: Hier dürfen Sie ????

Warum diese Ausführungen? Ganz einfach! Das Zinsniveau ist niedrig, die Credit-Spreads ebenso. Die Welt wird volatiler, fragiler und mit hoher Wahrscheinlichkeit unberechenbarer.

Übersetzt auf Ihr Zinsbuch:
Noch ist die Welt in Ordnung, Mario Draghi verwöhnt die Kapitalmarktexperten via „All-You -Can-Eat““, die FED geht nur wohldosiert an die Baustellen einer Zinserhöhung und die Konjunktur läuft noch ziemlich rund. Kreditrisikovorsorge ist „Out of Sight“ und das Politische Gefüge scheint derzeit nicht überschwänglich, aber dennoch noch o.k.

Doch möglicherweise wird die Zeit knapper: Die aktuellen Marktverwerfungen im Rahmen des Brexit haben gezeigt, was passiert wenn sich Einschätzungen (digital) ändern und zahlreiche Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß verwischt werden. Aktuell war´s der Brexit und Morgen? Neuwahlen? Drexit, Spexit? MREL? Ende QE? Bankenpleite… this Time is different? Never!

Also nutzen Sie die Gunst der Stunde und gönnen Sie sich umgehend die eiskalte Dusche in den tiefen Ihres Portfolios. Die Wirkung wird überaus energetisch sein. Versprochen.

Gerne drehen wir Ihnen das eiskalte Wasser auf und wecken Ihren inneren Schweinehund. Wir zeigen Ihnen wie Sie methodisch und fachlich vorgehen können und ordnen und bewerten mit Ihnen die Ergebnisse – so dass Sie Fit(ter) for Future werden.

Hierfür bieten wir:

  • Bilaterale FachCoachings– Working Learning Training – Nur Sie und der FachCoach
  • Unser Praxisworkshop –  Treasury Analytic Toolkit© – So bewirtschaften Sie ihr Zinsbuch

BLOG 13 | Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom, beginnen Sie mit der Zinsbuchrettung -Jetzt-

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Sie kennen die Redewendungen, dass bekanntlich nur tote Fische mit dem Strom schwimmen? Oder, dass Schäfchen sich gerne in der Herde aufhalten, am Ende aber dummerweise geschlachtet werden? Und dann wäre da noch der Ausdruck des Beamtenmikado, wer sich zuerst bewegt, verliert.

Alles nicht neu? Und ohnehin nur Sprüche? Wirklich? – Da wäre ich mir nicht so sicher.

Die „Null & Zero Bank“

Betrachten wir die natürlich rein fiktive und erfundene „Null & Zero Bank“ ein wenig genauer. In bester Gesellschaft kämpft das Kreditinstitut den Kampf um immer steigende regulatorische Anforderungen hinsichtlich EK-Bedarf, Risikosteuerung und Meldewesen. Der mittlerweile finanzrationale Kunde macht was er will – nur nicht das was der Bank guttut. Und Super-Mario zerschießt das gesamte Marktumfeld- in eine Nullzins und Spreadwüste. Zinsdefekt wohin das Auge reicht. Definitiv keine gute Ausgangslage für Banken und derer Treasury-Abteilungen.

Kühn oder gar Forsch formuliert, befinden befinden sich also zahlreiche Treasury-Mitarbeiter, Zinsbuchbeteiligte und Depot A-Verantwortliche inkl. Vorstände in einem Zustand zwischen Ratlosigkeit, Schockstarre und Resignation. Es scheint beinahe so, als scheinen sämtliche Möglichkeiten zur Ertragsgenerierung, Zinsüberschuss-Stabilisierung und Risikobewirtschaftung ausgereizt. Intensive Debatten mit anderen Häusern bestätigen dies. Einige stellen deshalb sogar die Assetklasse Zins in Frage. Das Ende vom Lied: Kollektives Nichtstun, Jammern, Frustration – der Beginn des Niedergangs.

Also: Haben sie ne Idee? Glauben Sie mir die haben Sie:
„Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.“ Sie sind kein toter Fisch

derivatexx | simplify financial markets – Praxis gelebt | nicht doziert!

Gerne skizzieren wir Ihnen nachfolgend ein paar unserer in verschiedenen Banken und Kapitalsammelstellen erarbeiteten und mit uns gemeinsam umgesetzte Lösungsansätze und Handlungsoptionen. Gemäß dem Motto: Praxis gelebt| nicht doziert identifizieren wir im Rahmen von Praxisworkshops, bilateralen FachCoachings oder mittels interimistischen
Einsätzen Ihren Handlungsbedarf, erarbeiten Lösungen und setzen mit Ihnen gemeinsam um. Quasi: Erhöhung ihrer eigenen Schlagkräftigkeit.

Beispiel I:
Depot A/ Eigengeschäftsportfolio

Ausgangslage: Das Eigenegeschäftsportfolio, die Liquiditätsreserve, das LCR-Portfolio sowie ein gewisses „Kreditersatzgeschäft“ haben in Größe und Zusammensetzung sukzessive eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Die vorhandenen Rahmenbedingungen wie Ausgestaltung der Anlagelinien, Strukturlimite, Ratingklassen, wie auch Rendite- und Spreadniveau, und Beleihbarkeit beeinflussten die Portfoliodiversifikation deutlich.

Fragestellung: Zu beantworten war die Fragestellung inwieweit im Zuge der Eigengeschäftsoptimierung verschiedene Handlungsbedarfe zur Ertragsstabilisierung, Renditeoptimierung unter dem Blickwinkel einer integrierten und ertragreichen Gesamtbanksteuerung bestehen. Das ganze unter dem Fokus des aktuellen Marktumfeldes und schnell wirkenden Massnahmen.

Umsetzung: Im Rahmen verschiedener zwischen den Abteilungen Treasury, Finance, Controlling durchgeführter Praxisworkshops und FachCoachings wurde die aktuelle Ausgangslage diskutiert und gemeinsam erarbeitet. Gegenstand dieser Phase waren u.a. Diskussion sämtlicher bekannter Einflussparameter wie Wertpapierbestände; Zinsüberschusssimulationen, Risiko- und Regulationsparameter. In Phase II und III erfolgte die Problemerkennung und Zielsetzung um dann in Phase IV gemeinsam mit allen Beteiligten verschiedentlichste und noch unbewertete Handlungsoptionen zur Lösung zu erarbeiten.

Im genannten Beispiel ergaben sich zahlreiche Handlungsoptionen zur Profitabilisierung des Depot A bei gleichzeitiger Reduzierung des Investitionsvolumens. Im Ergebnis ergaben sich Ausstrahl- und Entlastungseffekte in der LCR-Steuerung bei gleichzeitiger Reduzierung der Auslastungsgrade im Adressrisiko. Der Ansatz der integrierten Gesamtbanksicht bei der Erarbeitung der Handlungsoptionen, konnten weitere ertragsoptimierende Maßnahmenbündel auch unter Berücksichtigung des Kundengeschäfts umgesetzt werden.

Wesentliche Stellhebel waren: Größe und Zusammensetzung des Eigengeschäftsportfolios, Haftungs- und Laufzeitendiversifikation, Zins-, Marktliquiditäts- und Kapitalbindung des Eigengechäftsportfolios, Einführung einer integrierten und fokussierten Steuerungsphilosophie, Verhältnismäßigkeit Eigengeschäfts- vs. Kundengeschäftsportfolio, Institutsspezifische Rahmenbedingungen hinsichtlich struktureller Transformationsbeiträge,

Optimierung/ Entschlackung/ Anpassung der aktuellen Produktkataloge
Stärkung fachlicher Skills und Umsetzungsmethodik

Beispiel II
Ausweitung der Assetklassen um Aktien

Ausgangslage: Die Aktie ist der neue Zins? Wie kann eine Ergänzung/ Ausweitung der bisher „Fixed-Income-fokussierten-Assetklassen“ in Richtung Aktie erfolgen. Institutsspezifische Rahmenbedingungen insbesondere Risikotoleranz und Erfahrungskurve/ Handling) sind zu beachten.

Umsetzung: Im Zuge einer ähnlichen Vorgehensweise wie im Beispiel 1 erfolgte zunächst die Fokussierung auf die Problemerkennung und den Abgleich der Zielsetzungen. Fragestellungen, warum Aktieninvestments, regulatorische Wirkungsketten und Fragestellungen nach der wirklichen Risikotoleranz und Durchhaltefähigkeit wie auch betriebswirtschaftliche „Wunschvorstellungen“ standen hier an der Tagesordnung. In einem weiteren Schritt folgte die Aufarbeitung fachlicher, regulatorischer, prozessualer und methodischer Fragestellungen. Immer mit den Beteiligten Treasury, Finance, Controlling.

Nach Einwertung der Gesamtgemengelage erfolgte wiederum die Erarbeitung zahlreicher zunächst grundsätzlicher Handlungsoptionen zur Umsetzung der Erweiterung der Assetklasse. So wurden hier die verschiedenen Produktausgestaltungsmöglichkeiten diskutiert: Einige Auszüge waren:

Long Only, Abgesicherte/ Protection Put-Strategie, Covered Call-Writing, Dividenden-Strategien. Wandelanleihen, Investition in Aktienanleihen oder Discount-Zertifikate.

Nach Bewertung der einzelnen Handlungsalternativen, hinsichtlich Wirkungsketten, Risikobeherrschung, Erfahrungen, Umsetzbarkeit, erfolgte die Festlegung und Entscheidungsvorbereitung. Umgesetzt wurden die Investition in dividendenstarken Aktien-Anleihen, und Protection Put-Strategie. Immer im Fokus: Die Risiken müssen zu jeem Zeitpunkt beherrschbar bleiben.

Weitere Projekte waren:

  • Die Einführung von Credit-Default-Swaps – Vermeidung illiquiditätsprämien und Generierung optimierter Ertragsanspruch aus Adressrisiko
  • Profitabilisierung des Gesamtzinsbuches durch Einsatz von Swaptions – Monetarisierung wiederkehrender Steuerungsmaßnahmen, Ausnutzung Volatilitätsprämien
  • Ausnutzung ausländischer Zinskurven zur Stabilisierung des periodischen Zinsüberschusses (bei Eliminierung FX-Risiko)

Hübsch ist anders – Jetzt erst recht!

Die Gesamtgemengelage ist alles andere als hübsch. Wie ersichtlich existieren noch zahlreiche Handlungsoptionen und Handlungsalternativen um durchs „flache Grass“ zu komemn. Letztendlich müssen Sie diese nur finden. Voraussetzung ist, dass Sie ihr Problem kennen. Nur dann gelingt die fokussierte und zielgerichtete Beseitigung.

Glauben Sie mir. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe! Sie sind kein Fisch Bleiben Sie erfolgreich!

derivatexx | simplify financial markets

Blog 10 | Just Eleven to go – vom Zeitwert des Zinsbuches

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Relativ betrachtet ist das Jahr noch Jung. Jung genug um Ihre Ziele und Vorsätze umzusetzen. Aus der absoluten Perspektive jedoch, ist bereits ein Monat vergangen. Dies bedeutet noch 11 Monate Zeit um weiter systematisch und fokussiert am Zinsüberschuss und an  ihren Jahres- und Unternehmenszielen zu arbeiten.

Themenstellungen gibt es genug wie: dem Zinsüberschuss, ihrem Strukturbeitrag, Provisionsbeiträgen, ihren laufenden Projekten zur Verbesserung der Ablaufprozesse, der Erweiterung des Produktkataloges und vor allem der Verbesserung Ihrer eigenen Unternehmenskennzahlen – nämlich Ihrer eigenen fachlichen Skills oder Führungsqualitäten. Zu tun gibt es genug.

PRT – Performance – Risiko – Treasury? Nein Pro-Rata-Temporis!

Treasury-, Bank- und Kapitalmarktgeschäft bezeichne ich gerne als „Pro-Rata-Temporis-Geschäft“. Hintergrund ist, dass zur Erreichung der relevanten Ergebnisgrößen (z.B: Zinsüberschuss) untrennbar ein notwendiges Zeitbudget verbunden sein muss. So ergibt sich beispielsweise der Zinsüberschuss letztendlich aus der Formel Zins x Zeit. Heisst: Je früher Sie mit Maßnahmen zur Stabilisierung des Zinsüberschusses oder anderer Ergebnisbeiträgen beginnen (und auch durchhalten), desto stärker dürften sich Ihre Bemühungen in erfreulichen Zahlen niederschlagen.

Der Zeitwert des Zinsbuches

Die angeführten Ausführungen sind nicht neu und höchstwahrscheinlich auch nicht nobelpreisverdächtig, aber stimmen tun Sie doch alle mal. So ist Zinsüberschuss nun mal über die Zeit ( & Zins) zu erreichen und auch Neue Produkte Prozesse benötigen Ihr Zeitbudget. Auch und vor allem die Diskussion von Fachthemen, Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten wie auch die eigene Weiterbildung benötigen Zeit.

Ein Blick in Ihr Zinsbuch

Betrachten wir uns das Zinsbuch. Im Januar sind sicherlich auch in Ihrem Zinsbuch hochverzinsliche Bestände fällig geworden. Zudem ist unschön, dass die bereits fällig gewordenen und auch künftig fällig werdenden Kupons in Ihrer Höhe kompensiert werden müssen.

Bleibt die Frage inwieweit das entstehende Zinsüberschuss-Gap beispielsweise über eine Anpassung der Volumen und Laufzeiten kompensiert werden kann.

Losgelöst von regulatorischen und risikorelevanten Kenngrössen scheint klar, dass zur Kompensation der Zinsüberschussgaps mittlerweile deutlich längere Laufzeiten und betragsmäßig deutlich höhere Investitionen erfolgen müssen.

In einem typischen Zinsbuch dürften mittlerweile die letzten 5%-Kupons aus der Hochzinsphase 2008 fällig geworden sein oder noch fällig werden. Möchte man das schwindende Zinsergebnis durch Veranlagungsmöglichkeiten auf der aktuellen Zinskurve (Swapkurve) kompensieren sind je nach Laufzeitenpräferenz Volumenserhöhungen zwischen dem Faktor 55 (bei 5 jährigen) und 4 (bei 30jährigen) notwendig. Zinskurvenbedingt liefern nur noch lange Laufzeiten einen wahrnehmbaren Beitrag zur Zinsergebnisstabilisierung. Allerdings mit massiven Auswirkungen auf das laufzeitenbedingt deutlich erhöhte Zinsänderungsrisiko.

Eine Kompensation ausschließlich erhöhte Veranlagungsbeträge und über das Zinsrisiko scheint deshalb kaum darstellbar oder zielführend.

Die Beimischung von Credits

Fraglich ist inwieweit die Beimischung von Spreadprodukten als eine sinnvolle Handlungsalterative zur Stabilisierung des periodischen Zinsüberschuss darstellen kann.

Das derivatexx | Zinsüberschuss-Gebirge zeigt die Ergebnisbeiträge verschiedener Credit-Investitionen. Das ganze auf ein einheitliches PV01-Budget kalibriert. So werden Investments auf der Credit und Zinskurve vergleichbar. Eine hervorragendes Monitoring Tool.

Hier zeigt sich ein gemischtes Bild. So können mit Hilfe von Spreadaufschlägen ungedeckter Bankanleihen die Zinsergebnisbeiträge zwar deutlich stabilisiert werden, der Risikotoleranz des Top-Management und die vorherrschenden Risikotragfähigkeiten dürften und werden hier insbesondere hinsichtlich des Adressrisikos aber als stark limitierender Faktor gelten.

Duration, Credit, Forward, Vola – der Vierklang des Erfolgs

Neben Duration und Credit lohnt es sich, den Blick auch auf die Forwards bzw. auf die Volatilitätskomponenten zu richten. So bieten mittlerweile wieder deutlich gestiegene Zinsvolatilitäten interessante Handlungsalternativen zur Stabilisierung des Zinsergebnisses.

So können die Zinsvolatilitäten beispielsweise zum Verkauf von Payer-Swaptions – quasi zur Monetarisierung der Zeitkomponente- genutzt werden. Ergebnis sind zinsergebnisstabilisierende Prämieneinahmen und das Ganze bei ähnlichem Marktverhalten und Risikoposition im Vergleich zu einer „normalen“ Longposition. Wetten?

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass regelmäßig die Prämieneinnahmen mehr abwerfen, als der Transformationsbeitrag im Zinsswaps innerhalb eines Jahres generiert. Kein schlechtes Risk/ Return-Verhältnis? In jedem Fall wert, der Sache auf den Grund zu gehen. Ziele wollen schließlich erreicht werden.

Einfach war gestern – Kombinieren Sie!

Kombinieren Sie die 3 Sichtweisen ergeben sich zahlreiche Handlungsoptionen zur Steuerung Ihres Zinsbuches/Portfolio und Stabilisierung Ihres Zinsergebnisses. Nicht ganz trivial aber immerhin sehr zielführend und vor allem beherrschbar.

Sie finden die Anregungen interessant oder haben Fragen? Überlegen Sie nicht zu Lange, wie gesagt ein zwölftel des Jahres sind bereits verstrichen. Denken Sie an PRT.

Aber wo, wie und wann beginnen? Die Herausforderungen sind groß, die Themenstellungen zahlreich und die Zeitbudgets zu knapp. Gibt es ein Vorgehensmodell was schnelle Hilfe verspricht?

Wer will findet Wege – derivatexx | Praxis gelebt nicht doziert!

Mit unserem FachCoaching Treasury oder einem speziell auf Ihre Themenstellungen zugeschnittenen Praxisworkshop zur Stabilisierung des Zinsergebnisses kommen Sie schnell voran.  Und wenn Sie es wünschen helfen wir Ihnen im Rahmen eines Interim Mandates.

Ideen und Handlungsalternativen zur Stabilisierung des Zinsergebnis, Verbesserung der eigenen Unternehmenskennzahlen, systematische Befassung mit ihren Themenstellungen die einen hohen Lösungsdruck erfordern und einem Sparringspartner.

Ein Schritt in die richtige Richtung, Immerhin, denn time is running out fast.

Bleiben Sie erfolgreich

derivatexx | simplify financial markets

Blog 9 | Das Jahr des Affen – 6 Anregungen für Ihr erfolgreiches Treasury 2016

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Fed-Erhöhung, Konjunkturrückgang, Renminbiabwertung, Börsenturbulenzen…China, China, China! Und nach dem chinesischen Kalender nun auch noch das Jahr des Affen! Als das Ganze nicht langsam genug wäre.

Der Affe löst am 08. Februar 2016 das kalendarische Schaf ab. Gemäß der Chinesen liebt der Affe mit seinem pfiffigen Charakter ja alle Herausforderungen die ihn zu immer erfindungsreicheren Strategien anspornen.

Zielsetzung ist, so die Legende. den Sieg stilvoll davonzutragen. Weiter möchte sich das Tier auch in schwierigen Situationen bewähren. Zwischenzeitliche Verluste wird er als Ansporn nutzen, um seine Ziele auf andere Weise zu erreichen. Erfindungsgeist steht im chinesischen Jahr des Affen deshalb an vorderster Stelle.

Quasi ein guter Jahresanfang für den chinesischen Affen, denn mit den Jahresanfangsturbulenzen an den Finanzmärkten dürften die Risikobudgets, Verlustlimite und die Motivation schon deutlich „angekratzt“ zu sein. Darüberhinaus gibt es im Treasury und Gesamtbank-Biz bekanntermaßen ohnehin genügend Herausforderungen.

Nachvollziehbar dürfte sein, dass man das mittlerweile populäre Kollektivgeheule bzw.-gejammer hinsichtlich der zahlreichem Herausforderungen um Nullzins- & Niedrigzinsniveau, eine weiter ausufernde Bankenregulatorik, komprimierte Credit-Spreads, Kostendruck und zuletzt das verändertes Kundenverhalten nicht mehr hören können.

Eins ist sicher: Durchhalten ist angesagt.

Im Klartext: Jammern hilft nicht! Hier hilft nur Ärmel hochkrempeln und durch. Aber wie?

Gibt es ein Vorgehensmodell oder gar ein Erfolgskonzept? Und wie machen es Andere?Ganz sicher: Lösungen gibt es immer und ganz bestimmt.

Raus aus der Komfortzone denken Sie mal quer.

Folie3

 

Ein paar „Quer“-Gedanken – von Herausforderungen und Lösungsansätzen

 

Challenge I: Das Zinsergebnis ist unter Druck und wird sich wohl auch im gegebenen Niedrigzinsumfeld weiter reduzieren. Bestandsabläufe aus Ideeder Hochzinsphase belasten natürlich zusätzlich. Es besteht Handlungsbedarf:

Das regelmäßig angewandte Standardvorgehen nämlich das periodische Zinsergebnis mit Hilfe deutlicher Durationsverlängerungen zu stabilisieren dürfte im aktuellen Markt- und Regulationsumfeld eher schwerfallen. Zu niedrig ist das aktuelle Zinsniveau und zu eng sind die Creditspreads. So ist mit Laufzeiten bis zu 5 Jahren kein Blumentopf mehr zu gewinnen und auch lange Anleihen die eher an eine „Geldmarktverzinsung“ erinnern, erscheinen im Risiko/ Ertragskontext deutlich zu risikoreich. Schon mancher Manager hat lernen müssen, dass es den Lohn fürs Durchhalten und nicht für das Eingehen einer Positionierung gibt.

LösungIdee: Helfen dürften Ihrem periodischen Zinsergebnis die Margen aus dem Kundenkreditgeschäft. Mit Kundenmargen zwischen 70 und 120 BP erzielen Sie im Kundengeschäft bereits soviel Ertrag (oder etwas mehr) wie bei einer 10jährige Long-Position mit voller Fristentransformation.

Wie wäre es also mit einem kleinen Sonderkreditprogramm auf Kasse oder Forwardbasis? Geht es um Prolongationen, dürften die Kunden ohnehin schnell zugreifen und Sie erhöhen ganz elegant Ihre Prolongationsquote. Im Gegenzug könnte das Treasury das aktuell weniger rentable Eigengeschäft und damit Adressausfall- und Marktpreisrisiken zurückfahren.

Quasi Stärkung des Geschäftsmodell zu Lasten des aktuell unattraktiven Eigengeschäft. Innovative Häuser kombinieren zinsvariables Kundengeschäft beispielsweise mit derivativen Instrumenten und stärken gleichzeitig das Provisionsgeschäft der Bank. Nicht sinnvoll? Fragen Sie mal andere….

IdeeChallenge II: Das Zinsergebnis stellt im aktuellen Marktumfeld bereits eine ziemliche Herausforderung dar? In zahlreichen Häusern dürfte das Zinsergebnis zur wirklichen Herausforderung werden, sobald die Zinskurven weiter abflachen oder gar invertieren. In diesem Falle implodiert Ihr Zinsergebnis regelrecht. Ihr Teilbetriebsergebnis höchstwahrscheinlich ebenfalls. Was dies bedeuten kann, wissen Sie selbst.

LösungIdee: Noch sind die Zinskurven verhältnismäßig steil. Erfahrungsgemäß und -regelmäßig hier vorgestellt- verflachen sich im Zuge einer estriktiveren Notenbankpolitik auch die Zinskurven. Infolgedessen reduzieren sich auch die aktuell wichtigen (Fristen)Transformationsbeiträge massiv.

Schon einmal daran gedacht, sich die aktuell noch verhältnismäßig steilen Zinskurven einzuloggen? Quasi eine Sicherung der Transformationsbeiträge vorzunehmen?

Aufgrund der Nullzinsniveaus am vorderen Ende, bringt dies sogar noch Zinsertrag und Sie profitieren von einer Kurvenverflachung. There is no free lunch! Wirklich?

IdeeChallenge III: Möglicherweise befindet sich ihre Bafin-Kennziffer zum 200 BP-Zinsschock (Plusszenario) über der Meldegrenze von 20% des haftenden Eigenkapitals und Sie zählen zur prominenten Peergroup „Kreditinstitute mit erhöhtem Zinsänderungsrisiken“.

Solange Sie das über die Meldegrenze hinausgehende Zinsänderungsrisiko über die erweiterte Gesamtkennziffer mit freiem Risikokapital abdecken können, ist dies bekanntermaßen (noch) nicht unbedingt dramatisch. Doch die Zeiten werden schwieriger. Die Aufsicht schaut intensiver hin und Eigenkapital haben Sie definitiv nicht zu üppig.
Sie haben das „Gefühl“ der Bafin-Zinsschock limitiert Ihre Ertragschancen massiv?

LösungIdee: Lösen Sie sich vom bloßen „Durationsgedanken“ und der ausschließlichen Möglichkeit Zinsergebnis über das Eingehen zusätzlicher Longpositionen zu generieren. Der BaFin-Stress bringt sie hier ohnehin schnell an die Grenzen. Der Einsatz von optionalen Instrumenten wie Swaptions und Caps bietet hier gute Möglichkeiten.

Optionen sind für Sie bisher Teufelszeug? Undurchschaubar? Suspekt? Hier empfehle ich:
„Auf zu neuern Ufern“, denn das asymmetrische Risikoprofil von Optionen bietet hier interessante und Bafin-schonende Handlungsalternativen zur Steuerung ihres (Gesamt)Zinsbuches. Gerade im aktuellen Marktumfeld locken hier zahlreiche Handlungsalternativen zur Steuerung und Zusatzerträge. Ein genauer Blick erscheint daher mehr als lohnenswert.

IdeeChallenge 4: Ihr Portfolio im Eigengeschäft hat sich im Zuge der Rendite- und Spreadkompression isoliert betrachtet hervorragend entwickelt. Obwohl es sich in ihren Portfolien mittlerweile weitgehend um Überpari-Investments handelt, bewegt sich ihre Wertpapierrisikovorsorge immer noch auf sehr niedrigem Niveau oder sogar im positiven Terrain. Ursächlich dafür dürften u.a. die aufgrund niedriger Renditen nicht angefallenen Einlösungsverluste (Pull-to-Par-Effekte) sein.

Nur irgendwann werden die Pull-to-Par-Effekte unweigerlich schlagend werden. Im Zuge eines Zinsanstieges sogar deutlich schneller. So lange Sie die Risikobudgets vorhalten (können) kein Problem.

LösungIdee: Eine intensive Betrachtung Ihrer Bestände auf (ggf. auf Forwardbasis) empfiehlt sich. Wie verhalten sich die Einlösungseffekte im Kontext einer Zinsveränderung? Zur Absicherung bestehen diverse Möglichkeiten. Umwidmungen sind hier argumentativ oder aufgrund Verschiebungseffekten in der GuV meist unpopulär.

Aber haben Sie schon mal an den Einsatz von Termingeschäften (Terminkäufe/ Terminverkäufe) gedacht mit Hilfe derer Teile der Bestände beispielsweise mit einer 2jährigen Valuta auf Termin veräußert werden können? Vorteil ist, dass Sie bereits heute das Adressrisiko im Portfolio reduzieren, den Zinskupon aber weiter im Buch behalten. Sie vermeiden zwar nicht gesamten Einlösungsverlust aber zumindest einen Teil. Gut für das Zinsergebnis.

IdeeChallenge 5: Ihr Kundenkreditgeschäft brummt und Sie könnten deutlich mehr Kreditgeschäft absetzen. Leider fokussieren Ihre Kunden im aktuellen Niedrigzinsumfeld auf sehr lange Zinsbindungen und beispielsweise 15jähriges Darlehensgeschäft. In diesem Zusammenhang wird das unter Banken bestens bekannte ordentliche Kündigungsrecht gemäß § 489 BGB für Darlehen mit Laufzeiten über 10 Jahren schlagend. Wenngleich der (komplexen) Option aufgrund des Zinstiefs aktuell kein allzu hoher Wert beigemessen wird – lohnt sich das Nachdanken und ein wenig Hirnschmalz zu investieren.

Denn, neben der mit schöner Regelmäßigkeit diskutierten Risikoreduzierung hat Gesamtbanksteuerung und Treasury-Management ja auch etwas mit Risikobewirtschaftung und Ausnutzung von Ertragschancen zu tun. Immerhin ist ja der Zins von Heute das (verlustabsorbierende) Eigenkapital von morgen.

LösungIdee: Über leicht veränderte Produktausgestaltungen im (Firmen)Kundengeschäft und eine angepasste Absicherungsstrategie -Stichwort Swaptions- im Treasury – ergeben sich im aktuellen Umfeld interessante Ertragschancen zur Nutzung des aktuellen Umfelds. Seien Sie gespannt.

 

Idee

Challenge 6: Ihr Zinsergebnis ist unter Druck, Ihr Risikobudget zu klein, die Regulationsanforderungen schon lange nicht mehr zu Überblicken und das Topmangement ohnehin ziemlich nervös.

Natürlich haben Sie Ideen wie Sie einzelnen Problemen und Herausforderungen begegnen wollen. Aber die Vielzahl der Themenstellungen macht Ihnen oder ihrem Personalkörper –schon allein aufgrund der Quantität- das Leben schwer.

Und spätestens im Rahmen der Bearbeitung der Themenkomplexe unter integrierter Sichtweise – die Wirkungsketten auf Gesamtbankebene stets im Blick – wird’s schwierig und komplex.

Zu viele Stakeholder verfolgen Eigeninteressen, möglicherweise sind Mitarbeiter überlastet, und die Motivation sinkt rapide. Wie sollen in einem solchen Umfeld Lösungsmöglichkeiten entwickelt, Entscheidungen adressatengerecht vorbereitet und dazu noch zeitnah entschieden und umgesetzt werden?

LösungIdee: Systematik und Erfahrungsschatz wirken hier Wunder. Sie oder Ihre Mitarbeiter besuchen eines unserer bilateralen FachCoachings zum Thema Treasury, Gesamtbanksteuerung und Kapitalmarkt. Hier kümmern wir uns ausschließlich um SIE.

Nur Sie und Ihr Coach arbeiten an IHREN Themen, IHRER Entwicklung und LÖSUNGEN die Sie voranbringen.

Nach dem Motto Working, Learning, Training erfolgt nach der Abfrage Ihrer präferierten Interessens- und Schwerpunktthemen die Entwicklung ihres hochindividuellen FachCoaching.

Natürlich unter Berücksichtigung Ihres Vorwissens. Mittels des für Sie entwickelten Konzeptes erfolgt dann im Präsenztermin die Bearbeitung und das Training Ihrer Themenstellungen in einer Art „Trainingslager“.

Praxis gelebt nicht doziert – Nur SIE und Ihr Coach

Nähere Informationen finden Sie unter www.derivatexx.de/fachcoaching. Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu oder stehen telefonisch zur Verfügung.

Bleiben Sie erfolgreich!
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