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Blog 53 | Vorrunden k.o. im Treasury?- EM-Learnings für TR

Blog 53 | Vorrunden k.o. im Treasury?- EM-Learnings für TR

Nach 2018 fliegen unsere Jungs wiederholt vorzeitig aus einem wichtigen Turnier. Jogi und seine Mannen, einschließlich Fans hätten sich gerne etwas anderes „erhofft“. Man hätte mehr Chancen rausspielen und nutzen müssen“ so Jogis Eigenanalyse“ Andere behaupten: Das „Debakel“ hat sich lange angedeutet: Ideenlos, veraltetes Spielsystem, unreife Mannschaft, nach vorne keinen Mut! Kommt Ihnen irgendwie bekannt vor..? So vermeiden Sie Ihr vorzeitiges „Aus“ im Treasury…  

Natürlich kommen nun die ganzen Stimmen, die ohnehin gewusst haben, dass es mit Jogis Jungs ein „ungünstiges Turnierende“ nehmen würde. So weiß doch im Nachhinein ganz Fußball-Experten-Deutschland vom Stammtisch-Spieler bis zum mittlerweile in die Jahre gekommenen abgehalfterten B-Fußball-Promi, was man hätte besser machen können (müssen). Wie im Treasury, oder?   

Beginnen wir doch mit den Protagonisten aus Gruppe A…:

Frankreich als Weltmeister ist (war) logischerweise auch EM-Favorit. Wie am Kapitalmarkt: Als EU-Kernland sind französische Staatsanleihen eigentlich so gut wie Bunds. Immerhin wäre die EU ohne wichtiges Kernland nichts. Wird´s an den Kapitalmärkten ein weniger ruppiger, hält man dann doch lieber deutsche Bonds- oder Bunds im Bestand. Ist doch logisch: OAT´s sind lange nicht so gut wie German Bunds. Die Equipe Tricolore stolpert über die Schweiz, die MANNSCHAFT dann wenigstens über England im Wembley-Stadion. Immerhin mit Stil! Deutschland ist also besser. Den Renditevorteil der Franzosen von rund 80 Basispunkten lassen wir außen vor.

Portugal: Im Übrigen mussten auch Ronaldo & Co die Koffer frühzeitig packen, was ja eigentlich klar war. Portugal ist Peripherie-Land und die Bonds handelten in der Staatschuldenkrise teilweise bei unter 50% im Kurs. Im Ergebnis war somit eh klar, dass der EM-Titelverteidiger raus musste. Da nutzen auch Rendite-Vorteile von 30 BP gegenüber deutschen Pfandbriefen nichts. 🙂

Bleiben noch belgische Staatsanleihen und Regionen die dankenswerter Weise über den Renditen französischer OAT´s handeln. Hört sich gut an? Stimmt, aber im direkten Vergleich mit Italien wird´s möglicherweise eng: Ähnlich wie die Squadra (immerhin, seit X Spielen ungeschlagen) performen auch italienische Staatsanleihen seit echt geraumer Zeit. Leider Peripherie – Ergo nur äußerst wenige Treasurer dürfen BTP´s auf dem Buch haben. Warum? Auch Italien durfte schon mal packen bzw. nicht zur WM. Und wie immer gilt: Dann hat´s jeder gewusst.

Nur noch zweitklassig! Und jetzt?

Apropos gewusst: Hier ein paar Stimmen zum Deutschland-AUS und der direkte Vergleich zu Treasury:

Manuel Neuer:

Fußball: Manuel Neuer: Klar, es war nicht die EM des Kapitäns. So gut und erfahren Manuel auch ist: Er kassierte 5 Gegentore und hätte er die beiden Letzten gehalten, wären wir weiter. Zu einfach? Na ja, als Kapitän trägt er Mitverantwortung und muss sich den Schuh des Achtelfinal-Aus trotzdem anziehen.

Treasury: Sie sind der Kapitän Ihrer Treasury-Mannschaft? Klar handeln Sie NUR auf „Anweisung“ Ihres Trainers (Vorstands?). Trotzdem tragen auch Sie Verantwortung für Ihre Mannschaft. Stellen Sie also fest, dass Ihrem Trainer – sagen wir die Ideen ausgehen, oder dieser eine falsche Richtung einschlägt – müssen Sie den Mund aufmachen und dürfen gerne auch neue Ideen liefern. Gerne auch „hartnäckig“!

Mat´s Hummels:

Fußball: Viel Erfahrung, Top-Verteidiger, der mit seiner „Grätsche“ zumindest anfänglich Schlimmeres verhindern konnte. Laut Bastian Schweinsteiger hängt Mats sein Nationaltrikot nun an den Nagel. Hmm, wer kommt denn dann?Große Schuhe.

Treasury: Um im Treasury in diesem Umfeld zu bestehen, benötigen Sie Top-Leute, die Ihnen zum einen „den Laden sauber halten“ und zum Anderem Impulse nach vorne geben können. Klar Fehler passieren, aber das ist nicht schlimm. Interessanterweise funktioniert, das mit dem Laden sauber halten hervorragend (Aktives Wegducken) . Die Sache mit den Vorwärts-Impulsen ist da schon schwieriger: Idee generieren, Vorstand überzeugen, NPP ….

Leon Goretzka:

Fußball: Das frühzeitige setzen auf Goretzka machte sich bezahlt (auch schon in der Vorrunde). Leon sorgte für Dynamik und versuchte das Spiel „schnell“ zu machen. Leider fehlte die Konstanz in längeren Spielphasen. Klar das Lob gibt´s halt nur fürs durchhalten. Wie im Treasury, oder?

Treasury: Wer bringt Ihnen die Dynamik in die Treasury? Wer liefert Ihnen Inspiration und die notwendigen Impulse Und wer liefert Ihnen den entscheidenden Pass, damit Sie glänzen und die „Kiste“ machen können? Ich sag´s Ihnen TREASURY$YOU ONLINE so werden Sie Europameister ()

Toni Kroos:

Fußball: Persönlich, meine größte Enttäuschung. Wo waren seine Traumflanken und wo die Impulse für die Offensive. Noch nicht mal in Standardsituationen konnte er glänzen.

Treasury: Auch im Treasury können zahlreiche und regelmäßige „Standardsituationen“ genutzt werden. Neuemissionen, Kurvenveränderungen, Markt-Volatilität, das monatliche Aussteuern des Zinsbuches, u.v.m. Interessanterweise kann man derartige Standardsituationen auch „verdatteln“ – na ja Tore wachsen halt nicht auf Bäumen. Beherrschen Sie Ihre Standardsituationen…?

Thomas Müller:

Fußball: Müller ist alles andere wie schlecht! Der Rückkehrer hätte das Spiel mit seiner Riesen-Chance wenden können. Versuchte zu dirigieren, rackerte, kämpfte. Leider erfolglos. Auch er wird wohl das Deutschland-Trikot ausziehen. Neuaufbau!

Treasury: Sie oder Ihre Mitarbeiter rackern, schimpfen und kämpfen für Ihr Treasury und liefern die notwendigen Ergebnisbeiträge für die Gesamtbank? Das ist anstrengend und man benötigt viele Chancen, um das Tor zu machen? Haben Sie denn einen „Müller“ im Treasury: Kämpfer, Unruheherd und Knippser? Wollen Sie einen? Klar haben Sie keine Ressourcen, aber investieren Sie frühzeitig in Nachwuchskräfte….Oder genügt Ihnen etwa ein 0:0?

Kai Havertz:

Fußball: Kicken kann er, sonst wäre er ja nicht bei Chelsea. Seine Aktionen, insbesondere in der 32. Und 48. Minute waren grandios. M.E. der wichtigste Offensiv-Mann in der MANNSCHAFT.

Treasury: Ist Havertz ein junger Wilder? Ich denke schon, Und so etwas brauchen sie in der Treasury. Eigene Qualitäten, Lernbereitschaft und ein gewisser Mut mal was auszuprobieren, und sich auch mal eine blutige Nase holen. Verheilt wieder! Reflektieren Sie mal Aussagen wie: Unser Vorstand ist noch nicht so weit, oder machen wir eh nicht! So wird´s nix.

Jogi Löw:

Fußball: Jogi verabschiedet sich nun mit dem vorzeitigen Aus. OK, das Spiel war kein Debakel, aber die Engländer halt besser. Kritiker, sagen, Jogi hat sich zu Lange auf seinen Lorbeeren ausgeruht, auf alte Strukturen und Spieler gesetzt und System/ Spiel nicht weiterentwickelt. Der Logische Schluss: Good Bye

Treasury: In Treasury macht man alles wie eh und je. Neue Produkte – anstrengend, passives Zinsbuch – klar, die Dreierkette der Banken; Mitarbeiter: Wir haben altbewährtes im Portfolio, Strategien: Homöopathisch….

Am Ende gilt: Europameisterschafft – Sorry – Ertrag ist die Sache, die man bekommt, wenn man das Spiel beherrscht. Also: Eine funktionierende Mannschaft, eine verlässige Strategie, hervorragende Skills und praktische Erfahrungen, Mut zur Weiterentwicklung und Veränderung, und die Fähigkeit integriert denken und zu handeln. Die alternative ist ein frühzeitiges K.O. – Was nun: treasury4You Online….

Liebe Grüsse Ihr Dennis Bach



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