MODERNES BONDMANAGEMENT · 15.–16.10.2026 · TAUNUSTURM FRANKFURT

Zur Anmeldung

2-Tages-Workshop · · Taunusturm Frankfurt

Zwei Anleihen,
gleiche Rendite.
Nur eine gehört
in Ihr Buch.

Modernes Bondmanagement in der Praxis: zwei Tage am Bond-Desk. Sie zerlegen Preise in ihre Bestandteile, rechnen Laufzeitenhebel und Konvexität an konkreten Portfolios und steuern mit dem vollen Instrumentarium: Asset Swaps, Zinsderivate, Optionen, CDS. An echten Papieren, mit den Kursen des Vortags.

Für Treasurer · Wertpapierhändler · Risikomanager
in Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Teilnehmer u. a. aus Volksbank in Ostwestfalen · Vereinigte Volksbanken · Sparkasse Pforzheim Calw

Teilnehmer des Workshops Modernes Bondmanagement in der Praxis bei der Arbeit am Depot-A-Bestand
Termin
15.–16.10.2026Do 10:00–17:30, Fr 09:00–16:00
Ort
TaunusturmFrankfurt am Main
Arbeitsanteil
60 % EigenarbeitAcht Rechenblöcke in Kleingruppen
Gruppengröße
Max. 16 PlätzeNächster Termin: Frühjahr 2027

Die Testfrage

Bevor Sie weiterlesen:
entscheiden Sie.

Zwei Papiere, dieselbe Restlaufzeit, dieselbe Rendite. Ihr Haus hat 10 Mio. Euro anzulegen. Klicken Sie an, was Sie kaufen würden.

Beide bringen 3,05 % Rendite. Welches Papier nehmen Sie ins Buch?

Vergleich der beiden Papiere über die Rendite hinaus
DimensionA · PfandbriefB · Senior Preferred
Rendite3,05 %3,05 %
ASW-Spread+12 bp+74 bp
Kreditrisikogering, gedecktBail-in-fähig
LCR-AnrechnungLevel 1 / 1Bnicht anrechenbar
EZB-Sicherheitja, geringer Haircuteingeschränkt
Eigenkapitalbindungniedrigdeutlich höher

Gleiche Rendite bedeutet: Sie werden für zwei sehr unterschiedliche Risiken identisch bezahlt. Papier B bringt 62 Basispunkte mehr Spread. Dafür bindet es mehr Eigenkapital, fällt aus der Liquiditätsreserve und trägt Bail-in-Risiko. Ob sich der Aufschlag lohnt, hängt davon ab, welches Limit in Ihrem Haus gerade bindet.

Im Handelsgespräch haben Sie für diese Abwägung keine zwei Tage. Sie brauchen die Zerlegung in zehn Minuten, dazu eine Begründung, die im Anlageausschuss und in der Prüfung standhält.

62.000 € pro Jahr

So viel bewegen diese 62 Basispunkte bei einem Volumen von 10 Mio. Euro. In die eine oder in die andere Richtung. Der Workshop kostet 1.995 €. Ein einziges richtig eingeordnetes Papier trägt ihn dreißigfach.

Diese Zerlegung üben wir achtmal, an echten Papieren. Am 15. und 16. Oktober im Taunusturm.

Das Zerlegungsblatt vorab, kostenfrei

Ein A4-Arbeitsblatt: die sechs Zeilen aus der Tabelle oben, aufbereitet für Ihre eigenen Papiere. Damit rechnen die Teilnehmer im Workshop. Sie können es vorher ausprobieren.

Danke. Prüfen Sie bitte Ihr Postfach und bestätigen Sie kurz die Anmeldung.

Illustratives Beispiel mit marktnahen Größenordnungen. Keine Anlageempfehlung.

Drei Stühle, ein Tisch

Der Workshop hat drei Perspektiven.
Alle drei sitzen im Raum.

Handel, Treasury und Risikocontrolling arbeiten zwei Tage am selben Bestand. Die Diskussion zwischen ihnen gehört zum Programm.

Stuhl 01

Treasurer

Depot A · Gesamtbanksteuerung

  • Sie zerlegen den Preis jeder Position in Zins-, Kredit- und Liquiditätskomponente
  • Sie rechnen Laufzeitenhebel und Konvexität auf Portfolioebene, nicht je Papier
  • Sie verbinden Depot A und Zinsbuch über Asset Swaps und Derivate
  • Sie nehmen eine Vorlagestruktur mit, die im Vorstand durchgeht
Stuhl 02

Wertpapierhändler

Handel · Ausführung · Kursstellung

  • Sie lesen Preise statt Renditen und wissen, welches Spreadmaß wofür trägt
  • Sie erkennen im RFQ, ob der Preis fair ist, und rechnen den Asset Swap im Kopf
  • Sie beherrschen Marktkonventionen, Stückzinsen, Floater-Mechanik und Settlement
  • Sie begründen Ihre Handelsidee so, dass sie das Limit übersteht
Stuhl 03

Risikomanager

Risikocontrolling · Limitsystem

  • Sie trennen Zins-, Spread-, Migrations- und Optionsrisiko sauber
  • Sie prüfen Derivate- und Hedgevorschläge auf ihre tatsächliche Kapitalwirkung
  • Sie bauen Limite, die im Alltag tatsächlich steuern
  • Sie sprechen mit dem Handel in dessen Sprache und behalten die Ihre

Der falsche Termin für Sie, wenn

  • Sie eine Einführung suchen, was eine Anleihe ist. Duration und Barwert setzen wir voraus.
  • Sie eine Kaufempfehlung erwarten. Wir vermitteln Steuerungsmethodik, die Entscheidung treffen Sie.
  • Sie lieber zuhören. Rund 60 % der Zeit arbeiten Sie am eigenen Blatt.

Das Handwerk

Diese Leiter zerlegen wir.
Zeile für Zeile.

Von der Bundesanleihe bis zur Nachranganleihe. Jede Stufe kostet etwas anderes: Eigenkapital, Liquiditätsanrechnung, Ratingpuffer. Und dieselbe Bonität hat im Kassa- und im Derivatemarkt zwei verschiedene Preise. Am Ende können Sie jede Stufe begründen.

BundesanleiheRISIKOFREIE REFERENZ

−8 bp

OAT FrankreichSOUVERÄN · SPREAD ZU BUND

+30 bp

HypothekenpfandbriefGEDECKT · LCR LEVEL 1

+12 bp

Covered Bond EUGEDECKT · NICHT DEUTSCH

+34 bp

Senior PreferredUNGEDECKT · BAIL-IN NACHRANGIG

+74 bp

CDS 5Y · gleicher EmittentDERIVAT · KREDITRISIKO PUR

+61 bp

Basis: Anleihe minus CDSWO DER MARKT SICH WIDERSPRICHT

+13 bp

Senior Non-PreferredUNGEDECKT · BAIL-IN VORRANGIG

+108 bp

Corporate BBBUNTERNEHMENSANLEIHE

+142 bp

Tier 2NACHRANG

+188 bp

ASW-Spreads, 5 Jahre, illustrative Größenordnungen zum angegebenen Stichtag.
Die beiden hervorgehobenen Zeilen zeigen dieselbe Bonität im Derivatemarkt und die Differenz zum Kassamarkt.
Im Workshop rechnen wir mit den Kursen des Vortags.

Das Programm

Zwei Tage, acht Blöcke,
ein Bestand. Am Ende
steht der Umbau.

Tag eins baut die Preismechanik auf: Hebel, Konvexität, Spreadzerlegung, CDS. Tag zwei überträgt sie auf Bilanz, Derivate und Limitsystem und endet mit einem vollständigen Portfolioumbau, den Sie selbst gerechnet haben.

10:00 – 11:30 BLOCK 01

Preismechanik am Portfolio

Wir legen ein Depot A offen und rechnen es durch: Woraus besteht der Preis, wo sitzt der Laufzeitenhebel, was macht Konvexität im Bestand? Nicht Papier für Papier, sondern auf Portfolioebene, dort wo sich Effekte verstärken und aufheben. Dazu Floater gegen Festverzinsliche und die Konventionen, an denen im Alltag Zeit verloren geht: Stückzinsen, Zählweisen, Settlement.

Sie gehen raus mitPortfoliokennzahlenblatt mit Hebel- und Konvexitätswirkung

11:30

Pause

11:45 – 13:15 BLOCK 02

Anatomie eines Spreads

ASW-Spread, Z-Spread, G-Spread: was misst was, und wann führt welches Maß in die Irre. Wir rechnen alle drei an denselben Papieren und sehen, wo sie auseinanderlaufen. Dazu die Mechanik des Asset Swaps selbst: Wie ein festverzinsliches Papier über einen Zinsswap zur variablen Position wird und was dabei mit Kredit- und Zinsrisiko passiert.

Sie gehen raus mitSpread-Zerlegungsblatt, sofort anwendbar

13:15

Mittagessen im Haus

14:15 – 15:45 BLOCK 03

Relative Value über die Leiter

Bund gegen OAT, Pfandbrief gegen Covered Bond, Senior Preferred gegen Non-Preferred, dazu Floater gegen Festverzinsliche im selben Namen. Kurvenlage, Rolldown, Carry und die Frage, wo der Aufschlag verdient wird und wo er nur Risiko einkauft.

Sie gehen raus mitRelative-Value-Raster über acht Assetklassen

15:45

Pause

16:00 – 17:30 BLOCK 04

Bonität, CDS und Konzentration

Wie viel Rating steckt im Spread und wie viel Liquidität? Wir stellen den Anleihespread dem CDS desselben Emittenten gegenüber und lesen die Basis: Wo der Markt Kreditrisiko anders bepreist als das Rating es nahelegt. Dazu Migrationsrisiko, Klumpenbildung über Emittenten und Sektoren, und die Frage, welche Konzentration Ihr Haus tragen kann.

Sie gehen raus mitEmittentenraster mit Spread-CDS-Vergleich

Ab 19:00 Uhr: gemeinsames Abendessen

Der Abend ist Teil des Programms. Hier werden die Fragen besprochen, die im Plenum niemand stellt, und die meisten Kontakte entstehen. Im Preis enthalten.

09:00 – 10:30 BLOCK 05

Vier Adressaten für jede Position

Jeder Kauf wirkt auf GuV, Barwert, Risikotragfähigkeit und Liquiditätsreserve. Wir rechnen dieselbe Position durch alle vier Sichten und zeigen, wo sie sich widersprechen. Bewertungskategorien, stille Lasten und Reserven, LCR- und Notenbankfähigkeit.

Sie gehen raus mitWirkungsmatrix, vier Sichten auf einem Blatt

10:30

Pause

10:45 – 12:15 BLOCK 06

Steuern mit Derivaten

Zinsswap, Asset Swap, Future, Swaption, Cap und Floor: welches Instrument löst welches Problem, und was kostet es tatsächlich. Micro-Hedge gegen Portfolio-Hedge, Optionalität im Bestand, Bewertungseinheit und ihre bilanziellen Folgen. Wir sichern eine konkrete Position ab und rechnen, was danach vom Ertrag übrig bleibt.

Sie gehen raus mitInstrumentenmatrix: Problem, Instrument, Kosten, Bilanzwirkung

12:15

Mittagessen im Haus

13:15 – 14:30 BLOCK 07

Limitsystem und Reporting

Welches Limit steuert und welches dokumentiert nur? Zins-, Spread- und Konzentrationslimite in einer Systematik, dazu die Anforderungen aus der MaRisk an Handelsgeschäfte und ein Reporting, das der Vorstand in fünf Minuten liest.

Sie gehen raus mitLimitraster und Reporting-Muster

14:30

Pause

14:45 – 16:00 BLOCK 08

Portfoliostrategie gegen die Uhr

Drei Gruppen, ein Auftrag: Bauen Sie den Bestand um. Laufzeitenprofil, Emittentenmix, Absicherung, Bilanzwirkung — alles selbst gerechnet und begründet. Zum Schluss verteidigt jede Gruppe ihre Strategie gegen die anderen, mit den Fragen, die im Anlageausschuss kommen.

Sie gehen raus mitBeschlussvorlage als Muster für Ihr Haus

Aus einem früheren Durchgang

So sehen die zwei Tage aus.

51 Sekunden aus dem Seminarraum. Sie sehen, woran gearbeitet wird, wie diskutiert wird und warum wir die Gruppe klein halten.

16Teilnehmer, mehr nicht. Jeder kommt mit seinen Fragen dran.
8Rechenblöcke an zwei Tagen, alle an realen Kursen.
2Referenten durchgehend im Raum, auch in den Gruppenphasen.

Leitung

Wer an diesen zwei Tagen vorne steht.

Dennis Bach, Geschäftsführer der derivatexx GmbH und Workshopleiter Modernes Bondmanagement

Workshopleitung

Dennis Bach

Gründer und Generalbevollmächtigter der derivatexx GmbH, zugleich Generalbevollmächtigter einer Bank. Seit über zwei Jahrzehnten in Treasury, ALM und Gesamtbanksteuerung, auf beiden Seiten des Tisches: als Verantwortlicher im Haus und als Berater von außen.

Seine Kausalkette: Transparenz führt zu fokussierter Steuerung, fokussierte Steuerung zu Ertrag, Ertrag zu Eigenkapital, Eigenkapital zu Handlungsspielraum.

Patrick Steinwachs, Referent für Treasury und ALM

Workshopleitung

Patrick Steinwachs

Langjähriger Wegbegleiter in Treasury- und ALM-Projekten, Co-Autor des eBooks „So bauen Sie eine starke ALM-Funktion: Der 4-Säulen-Plan“. Er bringt die Umsetzungsperspektive ein: was in Systemen, Prozessen und Gremien funktioniert.

Er übernimmt die Fallstudien, dort also, wo aus Methode eine Entscheidung wird.

Der Ort

Taunusturm,
Frankfurt am Main.

Mitten im Bankenviertel. Aus dem Seminarraum sehen Sie auf die Häuser, deren Anleihen wir an diesen zwei Tagen zerlegen.

Adresse
Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main
Anreise
4 Minuten zu Fuß von der Alten Oper, 8 Minuten von der Hauptwache. Vom Hauptbahnhof 10 Minuten mit der U-Bahn.
Übernachtung
Wir haben ein Kontingent im Hotel nebenan. Buchungscode erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.
Verpflegung
Beide Tage ganztägig inklusive, dazu das gemeinsame Abendessen am 15. Oktober.
Taunusturm in Frankfurt am Main, Veranstaltungsort des Workshops Modernes Bondmanagement

Anmeldung

Zwei Tage, sechzehn Plätze.

Wir halten die Gruppe klein, damit jeder Teilnehmer mit dem eigenen Bestand im Kopf herausgeht.

Im Preis enthalten

  • Zwei volle Workshoptage mit beiden Referenten
  • Acht Rechenblöcke, rund 60 % Eigenarbeit in Kleingruppen
  • Gemeinsames Abendessen am 15. Oktober
  • Verpflegung an beiden Tagen, Mittagessen im Taunusturm
  • Teilnahmebescheinigung für Ihren Weiterbildungsnachweis

Der Werkzeugkasten, den Sie mitnehmen

  • Portfoliokennzahlenblatt mit Hebel- und Konvexitätswirkung
  • Spread-Zerlegungsblatt für ASW-, Z- und G-Spread
  • Relative-Value-Raster über acht Assetklassen inklusive Floater
  • Wirkungsmatrix für GuV, Barwert, Risikotragfähigkeit, Liquidität
  • Instrumentenmatrix für Swaps, Swaptions, Caps, Floors und Futures
  • Limitraster, Reporting-Muster und Beschlussvorlage
  • 30 Minuten Sparring am Telefon, 30 Tage nach dem Workshop
  • eBook „Der 4-Säulen-Plan“ zur ALM-Funktion, digital vorab

Frühbucher bis 31.07.2026

2.490 € regulär

1.995 €

zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer 19 % · pro Person · 2 Tage

Frühbucherpreis endet am 31.07.2026

Verfügbarkeit

9 von 16 Plätzen frei · nächster Termin Frühjahr 2027

Die Mittagspausen-Garantie

Der Preis ist nicht Ihr größtes Risiko. Ihr größtes Risiko sind zwei Arbeitstage plus Anreise. Deshalb: Wenn Sie am ersten Tag bis zur Mittagspause den Eindruck haben, dass Ihnen der Workshop nichts bringt, sagen Sie uns Bescheid. Sie fahren nach Hause, wir erstatten den vollen Betrag, ohne Rückfragen.

Für die Freigabe durch Ihre Führungskraft

Sie wollen hin, aber jemand anderes unterschreibt. Kopieren Sie diesen Absatz in Ihre E-Mail. Er enthält alles, was für eine Entscheidung nötig ist.

ich möchte am 15. und 16. Oktober 2026 am Workshop „Modernes Bondmanagement in der Praxis“ der derivatexx GmbH in Frankfurt teilnehmen.

Inhalt sind zwei Arbeitstage zur Preismechanik im Depot A: Laufzeitenhebel und Konvexität auf Portfolioebene, Spreadzerlegung mit ASW-, Z- und G-Spread, Asset Swaps, der Vergleich von Anleihespread und CDS, der Einsatz von Zinsderivaten und Optionen zur Steuerung sowie die Wirkung auf GuV, Barwert, Risikotragfähigkeit und Liquiditätsreserve. Rund 60 Prozent der Zeit wird an realen Beständen gerechnet. Ich bringe acht Arbeitsblätter mit, die wir direkt auf unseren eigenen Bestand anwenden können, darunter ein Limitraster und eine Muster-Beschlussvorlage für den Anlageausschuss.

Kosten: 1.995 Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer von 19 Prozent bei Anmeldung bis 31. Juli, danach 2.490 Euro. Abwesenheit: zwei Tage. Ab drei Teilnehmern aus unserem Haus gibt es 15 Prozent Rabatt, was besonders sinnvoll wäre, wenn Handel und Risikocontrolling gemeinsam teilnehmen.

Der Workshop findet zweimal jährlich statt, der nächste Termin danach wäre im Frühjahr 2027.

Dennis Bach, Ansprechpartner für Fragen zum Workshop Modernes Bondmanagement

Unsicher, ob es passt?

Rufen Sie mich an. Ich sage Ihnen ehrlich, ob der Workshop zu Ihnen passt.

Zwei Minuten am Telefon ersparen Ihnen zwei Tage am falschen Ort. Wenn ich den Eindruck habe, dass Sie hier zu viel oder zu wenig bekommen, sage ich Ihnen das, und wir finden etwas Passenderes.

Dennis Bach · derivatexx GmbH
+49 711 76 973 2065
bach@derivatexx.de

Modernes Bondmanagement in der Praxis auf einen Blick

Seminartitel
Modernes Bondmanagement in der Praxis
Format
Präsenzworkshop, zwei Tage, deutschsprachig
Termin
, 10:00–17:30 Uhr, und , 09:00–16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Taunusturm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main
Zielgruppe
Treasurer, Wertpapierhändler und Risikomanager in Sparkassen und Genossenschaftsbanken
Voraussetzungen
Sicherer Umgang mit Duration und Barwert, praktische Berührung mit Depot A oder Handel
Teilnehmerzahl
Maximal 16 Personen
Preis
1.995 € Frühbucher bis 31.07.2026, danach 2.490 €, jeweils zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer 19 %
Schwerpunkte
Preismechanik, Laufzeitenhebel und Konvexität auf Portfolioebene; Spreadzerlegung mit ASW-, Z- und G-Spread; Asset Swaps; Anleihespread gegen CDS; Zinsderivate und Optionen zur Steuerung; Wirkung auf GuV, Barwert, Risikotragfähigkeit und Liquiditätsreserve; Portfoliostrategie
Arbeitsanteil
Rund 60 Prozent Eigenarbeit in Kleingruppen an realen Kursen
Abschluss
Teilnahmebescheinigung mit Inhalts- und Zeitangabe
Veranstalter
derivatexx GmbH, Stuttgart

Kurz erklärt

Die Begriffe, an denen sich
im Bondmanagement alles entscheidet.

Diese Begriffe werden im Alltag häufig synonym oder ungenau verwendet. Sie messen jedoch Verschiedenes, und die Verwechslung ist die häufigste Fehlerquelle beim Vergleich von Emittenten.

ASW-Spread (Asset Swap Spread)

Der Asset Swap Spread ist der Aufschlag über dem Geldmarktsatz, den ein Anleger erhält, wenn er die feste Verzinsung einer Anleihe über einen Zinsswap in eine variable Verzinsung tauscht. Er isoliert die Kredit- und Liquiditätskomponente vom reinen Zinsrisiko und ist deshalb das übliche Vergleichsmaß zwischen Emittenten mit unterschiedlicher Kuponstruktur.

Z-Spread (Zero-Volatility-Spread)

Der Z-Spread ist der konstante Aufschlag, der zu jedem Punkt der Zerokurve addiert werden muss, damit der Barwert aller Zahlungen einer Anleihe ihrem Marktpreis entspricht. Er berücksichtigt die vollständige Kurvenform und liefert daher bei steilen oder invertierten Kurven ein präziseres Bild als ein einfacher Renditevergleich.

G-Spread (Government Spread)

Der G-Spread ist die Renditedifferenz zwischen einer Anleihe und einer laufzeitgleichen Staatsanleihe. Er ist schnell zu ermitteln, ignoriert jedoch die Kurvenform zwischen den Stützstellen und die Kuponstruktur. Bei längeren Laufzeiten führt er deshalb regelmäßig zu Fehleinschätzungen.

Konvexität

Die Konvexität beschreibt, wie stark sich die Duration einer Position bei Zinsänderungen selbst verändert. Sie entscheidet darüber, ob ein Portfolio bei großen Marktbewegungen besser oder schlechter abschneidet, als die Duration allein erwarten lässt. Bei Papieren mit Kündigungsrechten kann sie negativ werden, was den Ertrag im ungünstigen Szenario zusätzlich belastet.

CDS-Basis

Als CDS-Basis wird die Differenz zwischen dem Credit Default Swap und dem Anleihespread desselben Emittenten bezeichnet. Sie zeigt, ob der Markt Kreditrisiko im Kassa- oder im Derivatemarkt anders bepreist, und ist ein Frühindikator für Bonitätseinschätzungen, die im Rating noch nicht abgebildet sind.

Depot A

Als Depot A wird der Eigenbestand an Wertpapieren eines Kreditinstituts bezeichnet, im Unterschied zum Kundendepot (Depot B). In Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist das Depot A typischerweise der zweitgrößte Ertragsblock nach dem Kundenkreditgeschäft und dient zugleich als Liquiditätsreserve.

Rückmeldungen

Aus früheren Durchgängen.

„Besonders beeindruckt hat mich die strategische und praktische Tiefe, mit der die Themen behandelt wurden. Die aktuellen Beispiele gaben uns einen lebendigen Einblick in die Komplexität und Dynamik des Bond-Managements. […] Ein rundum gelungenes Seminar, das ich wärmstens empfehlen kann.“
Lars Lekon · Bereichsleiter Treasury
Volksbank in Ostwestfalen eG
„Das Seminar bietet eine ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Elementen. Auch der gemeinsame Austausch in der Gruppe ist nicht zu kurz gekommen. Ich habe einige gute Impulse für die Praxis mitgenommen, wirklich empfehlenswert.“
Michael Elsholz
Vereinigte Volksbanken eG
„Für jeden mit Interesse an Treasury ein hochinteressantes Bildungsangebot.“
Gabriel Endres
Sparkasse Pforzheim Calw

Alle Teilnehmerstimmen und Referenzen ansehen

Häufige Fragen

Was vor der Buchung meistens gefragt wird.

Ich handle erst seit zwei Jahren. Ist der Workshop zu früh für mich?

Nein. In den ersten Berufsjahren entstehen die Routinen, die später schwer zu korrigieren sind. Sie sollten wissen, wie eine Anleihe funktioniert, und schon Orders begleitet haben. Alles Weitere bauen wir an den beiden Workshoptagen auf. Die jüngeren Teilnehmer nehmen erfahrungsgemäß am meisten mit.

Wird im Workshop tatsächlich gerechnet und womit?

Rund 60 Prozent der Zeit arbeiten die Teilnehmer selbst. Es sind keine eigenen Systeme und keine Programmierkenntnisse nötig. Wir arbeiten mit vorbereiteten Rechenblättern, die Sie mitnehmen und im eigenen Haus weiterverwenden. Ein Laptop ist hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Warum dauert der Workshop zwei Tage?

An einem Tag lässt sich Preismechanik erklären, aber nicht einüben. Der erste Tag baut das Handwerk auf, der zweite überträgt es auf GuV, Risikotragfähigkeit, Absicherung und Limitsystem und endet mit einem vollständigen Portfolioumbau. Der Abend dazwischen ist erfahrungsgemäß der Teil, an dem die meisten Fragen aus dem eigenen Haus besprochen werden.

Kann ich Positionen aus meinem eigenen Bestand mitbringen?

Ja, das ist ausdrücklich erwünscht. Bringen Sie zwei bis drei Papiere mit, bei denen Sie unsicher sind. Eine anonymisierte Beschreibung genügt.

Lohnt es sich, mit mehreren Personen aus einem Haus zu kommen?

Ja. Wenn Handel, Treasury und Risikocontrolling dieselben zwei Tage erleben, verwenden danach alle dieselben Begriffe für dieselben Sachverhalte. Ab drei Personen aus einem Haus gewähren wir 15 Prozent Teamrabatt.

Ist der Workshop eine Produktvorstellung?

Nein. derivatexx verkauft keine Wertpapiere, keine Software und keine Emissionen. Wir sind unabhängig und können deshalb offen über Emittenten, Spreads und Fehleinschätzungen sprechen. Wir vermitteln eine Methode, die Kaufentscheidung treffen Sie selbst.

Was gilt, wenn ich kurzfristig verhindert bin?

Bis 14 Tage vor dem Termin ist die Stornierung kostenfrei. Danach können Sie jederzeit formlos einen Ersatzteilnehmer aus Ihrem Haus benennen, auch noch am Vortag.

Was passiert, wenn mir der Workshop nichts bringt?

Wenn Sie am ersten Tag bis zur Mittagspause den Eindruck haben, dass der Workshop Ihnen nichts bringt, sagen Sie uns Bescheid. Sie gehen, und wir erstatten den vollen Teilnahmebetrag ohne Rückfragen.

Gibt es den Workshop auch als Inhouse-Veranstaltung?

Ja. Bei einer Inhouse-Durchführung arbeiten wir direkt am tatsächlichen Bestand des Hauses statt am Musterportfolio. Das eignet sich besonders, wenn mehrere Personen aus Treasury, Handel und Risikocontrolling gemeinsam geschult werden sollen.

Wann findet der nächste Termin statt?

Der Workshop wird zweimal jährlich durchgeführt. Nach dem Termin am 15. und 16. Oktober 2026 ist der nächste Durchgang für das Frühjahr 2027 geplant.

15. und 16. Oktober 2026

Am Ende beantworten Sie die Eingangsfrage in zehn Minuten.

Zwei Referenten, sechzehn Plätze, ein Portfolio, an dem Sie zwei Tage rechnen. Sie fahren mit acht Arbeitsblättern nach Hause, die am Montag auf Ihrem Schreibtisch liegen.

Frühbucherpreis bis 31.07.2026 · Taunusturm Frankfurt · nächster Termin Frühjahr 2027

1.995 € · Frühbucher15.–16.10.2026 · Frankfurt

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