MODERNE ZINSBUCHSTEUERUNG · 04.–05.11.2026 · TAUNUSTURM FRANKFURT

Zur Anmeldung

2-Tages-Workshop · · Taunusturm Frankfurt

Ihr Zinsbuch ist das,
was übrig bleibt.
Nicht das,
was Sie entschieden
haben.

Die Einlagen kommen über den Vertrieb, das Aktivgeschäft folgt der Nachfrage. Was daraus im Zinsbuch landet, hat niemand gewählt. Die Theorie sagt: Bringen Sie den residualen Cashflow in einen gesteuerten. Zwei Tage lang klären wir, was das praktisch heißt — und ob gleitend zehn Jahre wirklich passiv ist.

Für Treasurer · Risikomanager · Gesamtbanksteuerer
in Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Aus derselben Reihe wie Modernes Bondmanagement · Teilnehmer u. a. aus Volksbank in Ostwestfalen · Sparkasse Pforzheim Calw

Teilnehmer des Workshops Moderne Zinsbuchsteuerung in der Praxis bei der Arbeit am Zinsbuch
Termin
04.–05.11.2026jeweils 10:00 – 16:00 Uhr
Ort
TaunusturmFrankfurt am Main
Arbeitsanteil
60 % EigenarbeitAcht Blöcke am eigenen Zinsbuch
Gruppengröße
Max. 16 PlätzeNächster Termin: Herbst 2026

Die Testfrage

Bevor Sie weiterlesen:
entscheiden Sie.

Ihr Haus fährt gleitend zehn Jahre, passiv. Der Cashflow aus dem Kundengeschäft weicht davon ab: 180 Mio. Euro zu viel im kurzen Bereich. Womit schließen Sie die Lücke?

Fünf Wege, dieselbe Lücke zu schließen. Welchen gehen Sie?

Fünf Wege zur selben Zahl, mit sehr unterschiedlichen Folgen
DimensionA · BondsB · SwapC · OptionenD · KundeE · Modell
Wirktüber Monatesofortbedingtüber Quartalesofort
Reversibelmit KursrisikojederzeitVerfallkaumModellwechsel
BilanzwirkungverlängertaußerbilanziellPrämieverlängertkeine
LiquiditätgebundenMarginVorleistungZuflusskeine
EntscheidetTreasuryTreasuryTreasuryVertriebRisikocontrolling
PrüfungslastgeringBewertungseinheitBewertunggeringModellgüte
KostetEigenkapitalwenigPrämieMargenichts

Fünf Wege, dieselbe Kennzahl zu bewegen. Drei davon liegen nicht in Ihrer Hand. Weg D entscheidet der Vertrieb, Weg E das Risikocontrolling, und ob Weg B überhaupt zur Verfügung steht, hat womöglich vor Jahren jemand anderes festgelegt. Wer nur über Instrumente spricht, hat die Steuerungsfrage noch nicht gestellt.

Und dahinter liegt die eigentliche: Ist gleitend zehn Jahre Ihre Entscheidung oder Ihr Erbe? Eine Benchmark, die niemand mehr begründen kann, ist kein passiver Ansatz. Sie ist eine Position mit Hebel, über die im Haus nicht mehr gesprochen wird.

Drei von fünf Wegen

liegen außerhalb des Treasury. Deshalb entscheidet sich Zinsbuchsteuerung selten am Instrument und fast immer daran, wer im Haus welche Frage stellen darf. Der Workshop kostet 1.995 €. Eine einzige sauber begründete Benchmark trägt ihn um ein Vielfaches.

Genau diese Fragen arbeiten wir zwei Tage lang durch, an einem echten Zinsbuch. Am 4. und 5. November im Taunusturm.

Das Elastizitätsraster vorab, kostenfrei

Ein A4-Arbeitsblatt: Ihre Passivprodukte mit Elastizität, Ablauffiktion und effektiver Duration in einer Zeile. Damit rechnen die Teilnehmer im Workshop. Sie können es vorher ausprobieren.

Danke. Prüfen Sie bitte Ihr Postfach und bestätigen Sie kurz die Anmeldung.

Illustratives Beispiel mit marktnahen Größenordnungen. Keine Anlageempfehlung.

Worum es geht

Acht Fragen, auf die es
in keinem Handbuch
eine Antwort gibt.

Diese Fragen stellen sich in jedem Haus. Beantwortet werden sie selten, weil niemand zuständig ist. Zwei Tage lang arbeiten wir sie durch.

FRAGE 01

Ist Ihr Zinsbuch residual oder gesteuert?

Einlagen kommen über den Vertrieb, das Aktivgeschäft folgt der Nachfrage. Was davon haben Sie tatsächlich entschieden?

FRAGE 02

Ist passiv überhaupt passiv?

Gleitend zehn Jahre ist eine Position, keine Enthaltung. Wer sie fährt, hat sich für eine Duration entschieden.

FRAGE 03

Mit Hebel oder ohne?

Fristentransformation über die Benchmark hinaus ist der größte einzelne Ertragshebel im Haus. Und die am seltensten dokumentierte Entscheidung.

FRAGE 04

Wie steuern Sie eigentlich?

Mit Bonds, Zinsswaps, Optionen, Caps und Floors — oder über das Kundengeschäft? Die Wege führen zur selben Kennzahl und zu sehr verschiedenen Bilanzen.

FRAGE 05

Was ist modelliert, was ist gemessen?

Sichteinlagen, Spareinlagen, Termingelder: Bei welchen Positionen steuern Sie tatsächlich, und bei welchen verwalten Sie eine Annahme?

FRAGE 06

Zinsbuch und Liquidität: getrennt oder in einem Topf?

Die meisten Häuser steuern beides zusammen. Das lässt sich vertreten, wenn es eine Entscheidung ist. Problematisch wird es, wenn die Steuerungskreise unbemerkt ineinanderlaufen.

FRAGE 07

Barwert oder GuV?

Dieselbe Entscheidung, zwei Sichten, zwei Antworten. Welche gilt in Ihrem Haus, wenn sie auseinanderlaufen?

FRAGE 08

Wer entscheidet das eigentlich?

Treasury, Risikocontrolling, Vertrieb, Vorstand. Zinsbuchsteuerung scheitert selten an der Methode und häufig an der Zuständigkeit.

Drei Stühle, ein Tisch

Das Zinsbuch gehört niemandem allein.
Deshalb sitzen alle drei im Raum.

Treasury steuert, Risikocontrolling begrenzt, die Gesamtbanksteuerung verantwortet das Ergebnis. Zwei Tage lang arbeiten alle drei an demselben Buch.

Stuhl 01

Treasurer

Zinsbuch · Disposition

  • Sie trennen Fristentransformation und Konditionsbeitrag sauber voneinander
  • Sie wählen die Benchmark bewusst statt sie zu erben
  • Sie setzen Swaps, Caps und Swaptions dort ein, wo sie tatsächlich wirken
  • Sie erklären jede Positionsänderung in drei Sätzen im Ausschuss
Stuhl 02

Risikomanager

Risikocontrolling · IRRBB

  • Sie prüfen Elastizitäten und Ablauffiktionen auf ihre Belastbarkeit
  • Sie rechnen Zinsschocks und Szenarien, die im ICAAP standhalten
  • Sie erkennen, wann ein Modellwechsel Ertrag ist und wann Risiko
  • Sie bauen Limite, die im Alltag tatsächlich steuern
Stuhl 03

Gesamtbanksteuerer

Controlling · Vorstand

  • Sie führen Barwert und GuV in einer Entscheidungslogik zusammen
  • Sie sehen, welcher Teil des Zinsüberschusses aus Steuerung stammt
  • Sie verbinden Zinsbuch, Depot A und Liquiditätssteuerung
  • Sie nehmen eine Strategievorlage mit, die im Vorstand durchgeht

Der falsche Termin für Sie, wenn

  • Sie eine Einführung suchen, was Duration ist. Grundlagen setzen wir voraus.
  • Sie ein fertiges Modell erwarten. Wir vermitteln die Methode, die Annahmen treffen Sie.
  • Sie lieber zuhören. Rund 60 % der Zeit arbeiten Sie am eigenen Blatt.

Das Handwerk

Hier entsteht Ihr Zinsbuch.
Zwischen zwei Spalten.

Links steht, was rechtlich gilt. Rechts, womit Sie tatsächlich steuern. Die Differenz dazwischen ist Ihre größte Position — und die einzige, über die es keine Handelsbestätigung gibt.

Passivprodukte: rechtliche Fälligkeit gegen modellierte Zinsbindung
Produkt Rechtlich fällig Modelliert als Differenz Zinselastizität
Sichteinlagen privattäglich8,4 Jahre+ 8,4 Jahre20 %
Sichteinlagen gewerblichtäglich3,1 Jahre+ 3,1 Jahre60 %
Spareinlagen3 Monate6,2 Jahre+ 5,9 Jahre40 %
Tagesgeld gewerblichtäglich0,8 Jahre+ 0,8 Jahre85 %
Termingeld 12 Monate12 Monate1,0 Jahrekeine100 %
Eigenkapitalnie10,0 Jahrereine Modellfrage0 %

Was in der Tabelle steht

Bei einem Haus mit 500 Mio. Euro privaten Sichteinlagen liegen allein in der ersten Zeile rund 4,2 Mrd. Euro Jahresduration, die auf einer Annahme beruhen. Nicht auf einem Vertrag, nicht auf einem Geschäft, sondern auf einer Herleitung, die jemand einmal aufgeschrieben hat.

Was daraus folgt

Wer diese Annahmen nicht selbst begründen kann, steuert das größte Zinsrisiko des Hauses aus zweiter Hand. Wir gehen jede Zeile durch: woher sie kommt, was sie kostet und was passiert, wenn sie sich als falsch erweist.

Illustrative Größenordnungen für ein mittelgroßes Institut.
Im Workshop rechnen wir mit den Annahmen, die Sie mitbringen.

Das Programm

Zwei Tage, acht Blöcke,
ein Zinsbuch. Am Ende steht
Ihre Strategie.

Tag eins klärt die Passivseite und die Strategiewahl. Tag zwei bringt Methoden, Instrumente und Regulatorik zusammen und endet mit einer institutsspezifischen Zinsbuchstrategie, die Sie selbst entwickelt haben.

10:00 – 11:15 BLOCK 01

Wo Ihr Zinsbuch heute steht

Wir legen ein Zinsbuch offen und zerlegen den Zinsüberschuss: Welcher Teil stammt aus Konditionen, welcher aus Fristentransformation, welcher aus schlichter Trägheit der Passivseite? Dazu die aktuellen Herausforderungen und die Frage, was Steuerung überhaupt heißen soll.

Sie gehen raus mitZerlegung des Zinsüberschusses nach Quellen

11:15

Pause

11:30 – 13:00 BLOCK 02

Benchmark und Hebel auf der Passivseite

Warum gleitend zehn Jahre und nicht gleitend sieben? Wir vergleichen Benchmark-Ansätze, rechnen Marktbenchmarks gegen Hausmodelle und sehen, was Hebelwirkung in der Fristentransformation tatsächlich bewirkt. Anwendung auf Sicht- und Spareinlagen an konkreten Zahlen.

Sie gehen raus mitBenchmark-Vergleichsraster mit Ertrags- und Risikowirkung

13:00

Mittagessen im Haus

14:00 – 15:00 BLOCK 03

Passive Steuerung: Stabilität und Effizienz

Steuerung des Zinsüberschusses ohne aktive Marktmeinung. Integration von Sichteinlagen und Ablauffiktionen in die Fristentransformation, dazu die barwertige Risikoperspektive: Was kostet Ruhe, und wann ist sie zu teuer?

Sie gehen raus mitElastizitätsraster für Ihre eigenen Passivprodukte

15:00

Pause

15:15 – 16:00 BLOCK 04

Aktive und hybride Strategien

Steepener und Flattener, Optimierung über Szenarioanalysen, Micro-Hedge gegen Makro-Steuerung. Zum Schluss die Kombination: Wie viel aktive Meinung verträgt ein Haus, das seine Passivseite konservativ modelliert?

Sie gehen raus mitEntscheidungsbaum passiv, aktiv oder hybrid

Ab 18:30 Uhr: gemeinsames Abendessen

Der Abend ist Teil des Programms. Hier werden die Annahmen besprochen, die im Plenum niemand offenlegt. Im Preis enthalten.

10:00 – 11:15 BLOCK 05

Barwert gegen GuV

Das Kernstück des zweiten Tages. Dieselbe Entscheidung, zwei Sichten, zwei Antworten. Wir rechnen mehrere Steuerungsschritte durch beide Perspektiven und zeigen, wo sie sich widersprechen. Dazu Steuerungsinstrumente für variable Produkte und Ablauffiktionen.

Sie gehen raus mitWirkungsmatrix Barwert und GuV auf einem Blatt

11:15

Pause

11:30 – 13:00 BLOCK 06

Derivate in der Praxis

Swaps, Swaptions, Caps und Floors in der Fristentransformation. Wir bauen eine konkrete Absicherung, bewerten sie und rechnen das Backtesting. Dazu die Integration außerbilanzieller Instrumente und die Frage, was davon im Jahresabschluss sichtbar wird.

Sie gehen raus mitInstrumentenübersicht mit Einsatzbedingungen

13:00

Mittagessen im Haus

14:00 – 15:00 BLOCK 07

Regulatorik und Markttrends

Was ICAAP und MaRisk tatsächlich verlangen und was daraus in der Praxis wird. Value-at-Risk und Sensitivitätsanalysen, Erfahrungen aus Niedrig- und Negativzinsphasen, dazu ein Blick auf Automatisierung im Treasury.

Sie gehen raus mitPrüfungsfeste Dokumentationsstruktur

15:00

Pause

15:15 – 16:00 BLOCK 08

Ihre eigene Zinsbuchstrategie

Jeder Teilnehmer analysiert die eigene Position und entwickelt eine passgenaue Strategie: passiv, aktiv oder hybrid. Zum Schluss stellt jeder seine Strategie im Plenum vor und bekommt Gegenwind von den anderen — genau den, der im eigenen Ausschuss auch kommt.

Sie gehen raus mitStrategievorlage für Ihr eigenes Haus

Aus einem früheren Durchgang

So sehen die zwei Tage aus.

51 Sekunden aus dem Seminarraum. Sie sehen, woran gearbeitet wird, wie diskutiert wird und warum wir die Gruppe klein halten.

16Teilnehmer, mehr nicht. Jeder kommt mit seinen Fragen dran.
8Arbeitsblöcke an zwei Tagen, alle an eigenen Annahmen.
2Referenten durchgehend im Raum. Jeder geht mit eigenen Handlungsoptionen heraus.

Leitung

Wer an diesen zwei Tagen vorne steht.

Dennis Bach, Geschäftsführer der derivatexx GmbH und Workshopleiter Moderne Zinsbuchsteuerung

Workshopleitung

Dennis Bach

Gründer und Generalbevollmächtigter der derivatexx GmbH, zugleich Generalbevollmächtigter einer Bank. Seit über zwei Jahrzehnten in Treasury, ALM und Gesamtbanksteuerung, auf beiden Seiten des Tisches: als Verantwortlicher im Haus und als Berater von außen.

Seine Kausalkette: Transparenz führt zu fokussierter Steuerung, fokussierte Steuerung zu Ertrag, Ertrag zu Eigenkapital, Eigenkapital zu Handlungsspielraum.

Patrick Steinwachs, Referent für Treasury und ALM

Workshopleitung

Patrick Steinwachs

Langjähriger Wegbegleiter in Treasury- und ALM-Projekten, Co-Autor des eBooks „So bauen Sie eine starke ALM-Funktion: Der 4-Säulen-Plan“. Er bringt die Umsetzungsperspektive ein: was in Systemen, Prozessen und Gremien funktioniert.

Er übernimmt die Fallstudien, dort also, wo aus Methode eine Entscheidung wird.

Der Ort

Taunusturm,
Frankfurt am Main.

Mitten im Bankenviertel, neben dem früheren EZB-Gebäude. Aus dem Seminarraum sehen Sie auf die Institution, deren Entscheidungen Ihr Zinsbuch bewegen.

Adresse
Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main
Anreise
4 Minuten zu Fuß von der Alten Oper, 8 Minuten von der Hauptwache. Vom Hauptbahnhof 10 Minuten mit der U-Bahn.
Übernachtung
Wir haben ein Kontingent im Hotel nebenan. Buchungscode erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.
Verpflegung
Beide Tage ganztägig inklusive, dazu das gemeinsame Abendessen am 4. November.
Taunusturm in Frankfurt am Main, Veranstaltungsort des Workshops Moderne Zinsbuchsteuerung

Anmeldung

Zwei Tage, sechzehn Plätze.

Wir halten die Gruppe klein, damit jeder Teilnehmer mit seiner eigenen Strategie herausgeht.

Im Preis enthalten

  • Zwei volle Workshoptage mit beiden Referenten
  • Acht Arbeitsblöcke, rund 60 % Eigenarbeit in Kleingruppen
  • Gemeinsames Abendessen am 4. November
  • Verpflegung an beiden Tagen, Mittagessen im Taunusturm
  • Teilnahmebescheinigung für Ihren Weiterbildungsnachweis

Was Sie mitnehmen

  • Konkrete Ideen und Handlungsoptionen für Ihr eigenes Zinsbuch, notiert im Laufe der zwei Tage
  • Seminardokumentation mit über 150 Seiten, vollständig und nachschlagbar
  • Zahlreiche Excel-Werkzeuge zu Elastizitäten, Ablauffiktionen, Barwert und GuV, sofort im eigenen Haus einsetzbar
  • Alle Rechenblätter aus den acht Arbeitsblöcken, mit Lösungswegen
  • 30 Minuten Sparring am Telefon, 30 Tage nach dem Workshop
  • eBook „Der 4-Säulen-Plan“ zur ALM-Funktion, digital vorab

Jeder Teilnehmer geht mit Handlungsoptionen für das eigene Haus heraus, nicht mit einem Ordner voller Folien. Die Unterlagen sind so aufgebaut, dass Sie am Montag danach damit arbeiten können.

Frühbucher bis 31.08.2026

2.490 € regulär

1.995 €

zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer 19 % · pro Person · 2 Tage

Frühbucherpreis endet am 31.08.2026

Verfügbarkeit

11 von 16 Plätzen frei · nächster Termin Frühjahr 2027

Die Mittagspausen-Garantie

Der Preis ist nicht Ihr größtes Risiko. Ihr größtes Risiko sind zwei Arbeitstage plus Anreise. Deshalb: Wenn Sie am ersten Tag bis zur Mittagspause den Eindruck haben, dass Ihnen der Workshop nichts bringt, sagen Sie uns Bescheid. Sie fahren nach Hause, wir erstatten den vollen Betrag, ohne Rückfragen.

Für die Freigabe durch Ihre Führungskraft

Sie wollen hin, aber jemand anderes unterschreibt. Kopieren Sie diesen Absatz in Ihre E-Mail. Er enthält alles, was für eine Entscheidung nötig ist.

ich möchte am 4. und 5. November 2026 am Workshop „Moderne Zinsbuchsteuerung in der Praxis“ der derivatexx GmbH in Frankfurt teilnehmen.

Inhalt sind zwei Arbeitstage zur Steuerung des Zinsbuchs: Zerlegung des Zinsüberschusses, Benchmark- und Hebelwirkungen auf der Passivseite, Elastizitäten und Ablauffiktionen, Barwert- gegen GuV-Perspektive, Einsatz von Swaps, Swaptions, Caps und Floors sowie die Anforderungen aus ICAAP und MaRisk. Rund 60 Prozent der Zeit wird an eigenen Annahmen gerechnet. Ich bringe konkrete Handlungsoptionen für unser Zinsbuch mit, dazu eine Seminardokumentation mit über 150 Seiten sowie mehrere Excel-Werkzeuge, darunter ein Elastizitätsraster und eine Strategievorlage.

Kosten: 1.995 Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer von 19 Prozent bei Anmeldung bis 31. August, danach 2.490 Euro. Abwesenheit: zwei Tage. Ab drei Teilnehmern aus unserem Haus gibt es 15 Prozent Rabatt, was besonders sinnvoll wäre, wenn Treasury und Risikocontrolling gemeinsam teilnehmen.

Der Workshop findet zweimal jährlich statt, der nächste Termin danach wäre im Frühjahr 2027.

Dennis Bach, Ansprechpartner für Fragen zum Workshop Moderne Zinsbuchsteuerung

Unsicher, ob es passt?

Rufen Sie mich an. Ich sage Ihnen ehrlich, ob der Workshop zu Ihnen passt.

Zwei Minuten am Telefon ersparen Ihnen zwei Tage am falschen Ort. Wenn ich den Eindruck habe, dass Sie hier zu viel oder zu wenig bekommen, sage ich Ihnen das, und wir finden etwas Passenderes.

Dennis Bach · derivatexx GmbH
+49 711 76 973 2065
bach@derivatexx.de

Moderne Zinsbuchsteuerung in der Praxis auf einen Blick

Seminartitel
Moderne Zinsbuchsteuerung in der Praxis
Format
Präsenzworkshop, zwei Tage, deutschsprachig
Termin
und , jeweils 10:00–16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Taunusturm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main
Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte aus Treasury und Handel, Risikomanagement, Finanz- und Gesamtbanksteuerung sowie Rechnungswesen und Controlling
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu Zinsrisiko und Barwert, praktische Berührung mit der Zinsbuchsteuerung
Teilnehmerzahl
Maximal 16 Personen
Preis
1.995 € Frühbucher bis 31.08.2026, danach 2.490 €, jeweils zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer 19 %
Schwerpunkte
Fristentransformation, Benchmark- und Hebelwirkungen, Zinselastizitäten und Ablauffiktionen, Barwert- und GuV-Perspektive, Zinsswaps, Swaptions, Caps und Floors, ICAAP und MaRisk
Arbeitsanteil
Rund 60 Prozent Eigenarbeit in Kleingruppen an eigenen Annahmen
Abschluss
Teilnahmebescheinigung mit Inhalts- und Zeitangabe
Veranstalter
derivatexx GmbH, Stuttgart

Kurz erklärt

Vier Begriffe, an denen sich
im Zinsbuch alles entscheidet.

Diese vier Größen werden im Alltag häufig als gegeben behandelt. Tatsächlich sind es Annahmen, und wer sie nicht begründen kann, steuert nicht, sondern hofft.

Zinselastizität

Die Zinselastizität beschreibt, welcher Anteil einer Marktzinsänderung an ein variables Produkt weitergegeben wird. Sie ist die zentrale Stellgröße bei Sicht- und Spareinlagen und bestimmt maßgeblich, wie stark der Zinsüberschuss auf Zinsänderungen reagiert. Sie wird empirisch aus historischen Konditionsanpassungen abgeleitet.

Ablauffiktion

Die Ablauffiktion ist die modellhafte Zuordnung von Produkten ohne feste Zinsbindung zu Laufzeitbändern. Sie übersetzt rechtlich täglich fällige Einlagen in eine ökonomisch wirksame Duration und ist damit die Grundlage jeder Fristentransformationsrechnung. Aufsichtlich unterliegt sie Anforderungen an Herleitung und Backtesting.

Fristentransformation

Als Fristentransformation wird die bewusste Übernahme von Zinsänderungsrisiko durch unterschiedliche Zinsbindungen auf Aktiv- und Passivseite bezeichnet. Sie ist in Sparkassen und Genossenschaftsbanken eine wesentliche Ertragsquelle und zugleich das größte Einzelrisiko im Zinsbuch.

Barwertige und periodische Sicht

Die barwertige Sicht bewertet alle künftigen Zahlungsströme zum heutigen Marktzins, die periodische Sicht betrachtet den Zinsüberschuss einzelner Geschäftsjahre. Beide Sichten können für dieselbe Entscheidung zu gegenläufigen Ergebnissen führen, weshalb eine Steuerung ohne beide Perspektiven unvollständig bleibt.

Rückmeldungen

Aus unseren Präsenzseminaren.

„Besonders beeindruckt hat mich die strategische und praktische Tiefe, mit der die Themen behandelt wurden. […] Ein rundum gelungenes Seminar, das ich wärmstens empfehlen kann.“
Lars Lekon · Bereichsleiter Treasury
Volksbank in Ostwestfalen eG
„Eine ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Elementen. Auch der gemeinsame Austausch in der Gruppe ist nicht zu kurz gekommen. Ich habe einige gute Impulse für die Praxis mitgenommen.“
Michael Elsholz
Vereinigte Volksbanken eG
„Für jeden mit Interesse an Treasury ein hochinteressantes Bildungsangebot.“
Gabriel Endres
Sparkasse Pforzheim Calw

Alle Teilnehmerstimmen und Referenzen ansehen

Häufige Fragen

Was vor der Buchung meistens gefragt wird.

Brauche ich Vorkenntnisse in der Zinsbuchsteuerung?

Sie sollten wissen, was Duration und Barwert bedeuten und schon einmal eine Zinsbuchauswertung gesehen haben. Alles Weitere bauen wir an den beiden Tagen auf. Wenn Sie unsicher sind: Schreiben Sie uns kurz Ihre Rolle, wir sagen ehrlich, ob es passt.

Wird tatsächlich gerechnet und womit?

Rund 60 Prozent der Zeit arbeiten die Teilnehmer selbst. Es sind keine eigenen Systeme und keine Programmierkenntnisse nötig. Wir arbeiten mit vorbereiteten Rechenblättern, die Sie mitnehmen und im eigenen Haus weiterverwenden. Ein Laptop ist hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Kann ich Zahlen aus meinem eigenen Haus mitbringen?

Ausdrücklich erwünscht. Bringen Sie Ihre Zinsbindungsbilanz und Ihre aktuellen Elastizitätsannahmen mit, anonymisiert reicht. Der letzte Block ist darauf ausgelegt, dass jeder mit einer Strategie für sein eigenes Haus herausgeht.

Worin unterscheidet sich der Workshop vom Bondmanagement-Seminar?

Das Bondmanagement betrachtet das Depot A als Portfolio, die Zinsbuchsteuerung die gesamte Bilanz. Beide Themen berühren sich bei Duration und Barwert, überschneiden sich aber kaum. Viele Teilnehmer buchen beide Seminare im Abstand von einigen Monaten.

Lohnt es sich, mit mehreren Personen aus einem Haus zu kommen?

Ja. Wenn Treasury und Risikocontrolling dieselben zwei Tage erleben, wird aus der wiederkehrenden Diskussion über Elastizitätsannahmen eine gemeinsame Entscheidung. Ab drei Personen aus einem Haus gewähren wir 15 Prozent Teamrabatt.

Ist der Workshop eine Produktvorstellung?

Nein. derivatexx verkauft keine Software, keine Modelle und keine Derivate. Wir sind unabhängig und können deshalb offen über Modellschwächen, Marktusancen und Fehleinschätzungen sprechen. Wir vermitteln eine Methode, die Annahmen treffen Sie selbst.

Was gilt, wenn ich kurzfristig verhindert bin?

Bis 14 Tage vor dem Termin ist die Stornierung kostenfrei. Danach können Sie jederzeit formlos einen Ersatzteilnehmer aus Ihrem Haus benennen, auch noch am Vortag.

Was passiert, wenn mir der Workshop nichts bringt?

Wenn Sie am ersten Tag bis zur Mittagspause den Eindruck haben, dass der Workshop Ihnen nichts bringt, sagen Sie uns Bescheid. Sie gehen, und wir erstatten den vollen Teilnahmebetrag ohne Rückfragen.

Gibt es den Workshop auch als Inhouse-Veranstaltung?

Ja. Bei einer Inhouse-Durchführung arbeiten wir direkt an Ihrem tatsächlichen Zinsbuch statt am Musterportfolio, inklusive Ihrer Elastizitätsannahmen und Ihrer Limitsystematik.

Wann findet der nächste Termin statt?

Der Workshop wird zweimal jährlich durchgeführt. Nach dem Termin am 4. und 5. November 2026 ist der nächste Durchgang für den Frühjahr 2027 geplant.

4. und 5. November 2026

Am Ende wissen Sie,
welcher Euro aus Steuerung kommt.

Zwei Referenten, sechzehn Plätze, ein Zinsbuch, an dem Sie zwei Tage arbeiten. Sie fahren mit einer Strategie und konkreten Handlungsoptionen für Ihr eigenes Zinsbuch nach Hause, dazu mit einer Dokumentation und Excel-Werkzeugen, mit denen Sie am Montag arbeiten können.

Frühbucherpreis bis 31.08.2026 · Taunusturm Frankfurt · nächster Termin Frühjahr 2027

1.995 € · Frühbucher04.–05.11.2026 · Frankfurt

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