MODERNES BONDMANAGEMENT · 15.–16.10.2026 · TAUNUSTURM FRANKFURT

Zur Anmeldung

2-Tages-Workshop · · Taunusturm Frankfurt

Zwei Anleihen,
gleiche Rendite.
Nur eine gehört
in Ihr Buch.

Modernes Bondmanagement in der Praxis: zwei Tage am Bond-Desk. Sie zerlegen Preise in ihre Bestandteile, rechnen Laufzeitenhebel und Konvexität an konkreten Portfolios und steuern mit dem vollen Instrumentarium: Asset Swaps, Zinsderivate, Optionen, CDS. An echten Papieren, mit den Kursen des Vortags.

Für Treasurer · Wertpapierhändler · Risikomanager
in Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Teilnehmer u. a. aus Volksbank in Ostwestfalen · Vereinigte Volksbanken · Sparkasse Pforzheim Calw

Teilnehmer des Workshops Modernes Bondmanagement in der Praxis bei der Arbeit am Depot-A-Bestand
Termin
15.–16.10.2026Do 10:00–17:30, Fr 09:00–16:00
Ort
TaunusturmFrankfurt am Main
Arbeitsanteil
60 % EigenarbeitZehn Arbeitsblöcke in Kleingruppen
Gruppengröße
Max. 16 PlätzeNächster Termin: Frühjahr 2027

Die Testfrage

Bevor Sie weiterlesen:
entscheiden Sie.

Fünf Positionen liegen auf dem Tisch. Ihr Haus hat 10 Mio. Euro zu investieren, das Anlagebuch verträgt jede davon. Klicken Sie an, wofür Sie sich entscheiden würden.

Gleicher Einsatz, gleiches Anlagebuch. Welche Position nehmen Sie?

Was 10 Mio. Euro in jeder dieser Positionen tatsächlich bedeuten
DimensionA · NRW 98JB · SNP 7JC · Pref 8JD · FloaterE · CDS short
PV01 Zinsrisiko33.100 €6.200 €7.100 €190 €≈ 0 €
Spread-DV0133.100 €6.200 €7.100 €9.200 €4.500 €
Konvexitätsehr hochnormalnormalnahe nullgering
KreditrisikoLand, 0 % RWABail-in vorrangigBail-in nachrangiggedecktunbesichert
LCRLevel 1neinneinLevel 1Bbindet Liquidität
KapitalbindungnullhochmittelgeringCVA und Margin
Kursrisiko bei +100 bp−26 %−6 %−7 %−0,2 %Nachschuss

Alle fünf Positionen binden denselben Betrag. Was Sie dafür bekommen, hat praktisch nichts miteinander gemeinsam. Position A liefert das Fünffache an Zinsrisiko und dazu die einzige nennenswerte Konvexität im Feld. Position D sieht mit 190 Euro PV01 nach Sicherheit aus und trägt dabei neun Jahre volles Spreadrisiko. Position E bindet keinen Euro Funding, verlangt aber Margin und stellt die Kapitalfrage neu.

Wer diese fünf über Rendite vergleicht, vergleicht nichts. Sie müssen jede Position in ihre Risikofaktoren zerlegen — Zins, Spread, Kredit, Liquidität, Kapital, Konvexität — und erst dann entscheiden, welchen davon Ihr Haus gerade braucht.

2,6 Mio. € Kursdifferenz

So weit liegen A und D auseinander, wenn die Kurve um 100 Basispunkte steigt. Bei identischem Einsatz von 10 Mio. Euro. Der Workshop kostet 1.995 €. Eine einzige richtig eingeordnete Position trägt ihn um ein Vielfaches.

Diese Zerlegung üben wir mehrfach, an echten Papieren. Am 15. und 16. Oktober im Taunusturm.

Das Zerlegungsblatt vorab, kostenfrei

Ein A4-Arbeitsblatt: die sechs Zeilen aus der Tabelle oben, aufbereitet für Ihre eigenen Papiere. Damit rechnen die Teilnehmer im Workshop. Sie können es vorher ausprobieren.

Danke. Prüfen Sie bitte Ihr Postfach und bestätigen Sie kurz die Anmeldung.

Illustratives Beispiel mit marktnahen Größenordnungen, gerechnet auf jeweils 10 Mio. Euro Marktwert beziehungsweise Nominal. Keine Anlageempfehlung.

Drei Stühle, ein Tisch

Der Workshop hat drei Perspektiven.
Alle drei sitzen im Raum.

Handel, Treasury und Risikocontrolling arbeiten zwei Tage am selben Bestand. Die Diskussion zwischen ihnen gehört zum Programm.

Stuhl 01

Treasurer

Depot A · Gesamtbanksteuerung

  • Sie zerlegen den Preis jeder Position in Zins-, Kredit- und Liquiditätskomponente
  • Sie rechnen Laufzeitenhebel und Konvexität auf Portfolioebene, nicht je Papier
  • Sie verbinden Depot A und Zinsbuch über Asset Swaps und Derivate
  • Sie nehmen eine Vorlagestruktur mit, die im Vorstand durchgeht
Stuhl 02

Wertpapierhändler

Handel · Ausführung · Kursstellung

  • Sie lesen Preise statt Renditen und wissen, welches Spreadmaß wofür trägt
  • Sie erkennen im RFQ, ob der Preis fair ist, und rechnen den Asset Swap im Kopf
  • Sie beherrschen Marktkonventionen, Stückzinsen, Floater-Mechanik und Settlement
  • Sie begründen Ihre Handelsidee so, dass sie das Limit übersteht
Stuhl 03

Risikomanager

Risikocontrolling · Limitsystem

  • Sie trennen Zins-, Spread-, Migrations- und Optionsrisiko sauber
  • Sie prüfen Derivate- und Hedgevorschläge auf ihre tatsächliche Kapitalwirkung
  • Sie bauen Limite, die im Alltag tatsächlich steuern
  • Sie sprechen mit dem Handel in dessen Sprache und behalten die Ihre

Der falsche Termin für Sie, wenn

  • Sie eine Einführung suchen, was eine Anleihe ist. Duration und Barwert setzen wir voraus.
  • Sie eine Kaufempfehlung erwarten. Wir vermitteln Steuerungsmethodik, die Entscheidung treffen Sie.
  • Sie lieber zuhören. Rund 60 % der Zeit arbeiten Sie am eigenen Blatt.

Das Handwerk

Diese Leiter zerlegen wir.
Zeile für Zeile.

Von der Bundesanleihe bis zur Nachranganleihe. Jede Stufe kostet etwas anderes: Eigenkapital, Liquiditätsanrechnung, Ratingpuffer. Und dieselbe Bonität hat im Kassa- und im Derivatemarkt zwei verschiedene Preise. Am Ende können Sie jede Stufe begründen.

BundesanleiheRISIKOFREIE REFERENZ

−8 bp

OAT FrankreichSOUVERÄN · SPREAD ZU BUND

+30 bp

HypothekenpfandbriefGEDECKT · LCR LEVEL 1

+12 bp

Covered Bond EUGEDECKT · NICHT DEUTSCH

+34 bp

Senior PreferredUNGEDECKT · BAIL-IN NACHRANGIG

+74 bp

CDS 5Y · gleicher EmittentDERIVAT · KREDITRISIKO PUR

+61 bp

Basis: Anleihe minus CDSWO DER MARKT SICH WIDERSPRICHT

+13 bp

Senior Non-PreferredUNGEDECKT · BAIL-IN VORRANGIG

+108 bp

Corporate BBBUNTERNEHMENSANLEIHE

+142 bp

Tier 2NACHRANG

+188 bp

ASW-Spreads, 5 Jahre, illustrative Größenordnungen zum angegebenen Stichtag.
Die beiden hervorgehobenen Zeilen zeigen dieselbe Bonität im Derivatemarkt und die Differenz zum Kassamarkt.
Im Workshop rechnen wir mit den Kursen des Vortags.

Das Programm

Zwei Tage, zehn Blöcke,
vom Rechenweg bis
zur Portfoliostrategie.

Tag eins baut das Fundament: Bewertungsmethoden, Kennzahlen, Kurven und Instrumente. Tag zwei bringt sie ins Portfolio — Terminkontrakte, Hedgeauswahl, Strategien und die Fallstricke, die im Rückblick am meisten kosten.

10:00 – 11:15 BLOCK 01

Fixed Income: Analyse und Finanzmathematik

Rendite-, Preis- und Risikodefinitionen als Fundament im Portfoliomanagement. Rendite- und Barwertberechnungsmethoden und ihre Fallstricke: Yield to Maturity, Yield to Worst und was dazwischen passiert. Tageskonventionen und Interpolationsmethoden als wesentlicher Wertreiber, dazu ihre Besonderheiten und Einsatzfelder in der Praxis.

Sie gehen raus mitRenditekennzahlenblatt mit Berechnungswegen und Fallstricken

11:15

Pause

11:30 – 12:45 BLOCK 02

Produktbasierte Anwendung der Finanzmathematik

Die Bewertung von Kupon-Anleihen und von zinsvariablen Anleihen im direkten Vergleich. Einsatz und Interpretation der wesentlichen Rendite-, Ertrags- und Spreadkennzahlen im Bondmanagement. Zum Schluss die Produkte im aktuellen Marktumfeld: Was ist heute tatsächlich interessant und warum.

Sie gehen raus mitBewertungsblatt für Kuponanleihen und Floating Rate Notes

12:45

Mittagessen im Haus

13:45 – 15:00 BLOCK 03

Die Kennzahlen im Fixed-Income-Management

Das Konzept der Duration in Theorie und in der Praxis. Preissensitivitäten bei Bonds: von linearen und nichtlinearen Effekten. Dollar-Duration und PV01, Konvexität gegen Duration. Dazu der Vergleich von Anleihen und Zinsderivaten: worin sie sich unterscheiden und wo sie sich ersetzen lassen.

Sie gehen raus mitSensitivitätsraster mit PV01, Duration und Konvexität

15:00

Pause

15:15 – 16:15 BLOCK 04

Zins- und Renditekurven: Spot, Forward und Zeros

Renditestrukturkurven bei Anleihen und Derivaten im Vergleich. Zero- und Zinsterminsätze als Schlüsselfaktor im Bondmarkt. Dazu die Kredit-, Liquiditäts- und Regulationskomponenten, die im Spread einer Anleihe stecken und dort auseinandergerechnet werden müssen.

Sie gehen raus mitKurvenraster: Spot, Forward und Zero auf einem Blatt

16:15

Pause

16:30 – 17:30 BLOCK 05

Instrumente im Fixed-Income- und Bondmanagement

Implizite Komponenten bei Fixed-Income-Produkten, Geld- und Kapitalmarktprodukte und ihre Zusammenhänge. Differenzierung der Produktkategorien und die Verzahnung von Produkt, Zinskurve und Hedge. Zum Schluss die Replikation: Viele Wege führen zum selben Risikoprofil, nur zu sehr unterschiedlichen Kosten.

Sie gehen raus mitProduktlandkarte mit Wirkungsketten zu Kurve und Hedge

Ab 19:00 Uhr: gemeinsames Abendessen

Der Abend ist Teil des Programms. Hier werden die Fragen besprochen, die im Plenum niemand stellt, und die meisten Kontakte entstehen. Im Preis enthalten.

09:00 – 10:15 BLOCK 06

Terminkontrakte im Portfoliomanagement

Differenzierung und Funktionsweise der börsengehandelten Terminkontrakte. Welche Kontrakte im Bond- und Portfoliomanagement tatsächlich praxisrelevant sind, wie sie sich zur Kassaposition verhalten und woran ihre Wirkung im Bestand hängt.

Sie gehen raus mitKontraktübersicht mit Einsatzbedingungen

10:15

Pause

10:30 – 11:45 BLOCK 07

Chance- und Risikofaktoren im Bondportfolio

Von traditionellen zu zeitgemäßen Ansätzen im Portfoliomanagement. Chancenorientiertes Portfoliomanagement unter Einsatz derivativer Instrumente, dazu die Absicherungsinstrumente und ihre Wirkung im Bestand. Hier wird aus Analyse eine Positionierung.

Sie gehen raus mitChancen-Risiko-Profil für Ihr eigenes Portfolio

11:45

Mittagessen im Haus

12:45 – 14:00 BLOCK 08

Zins- und Bondmanagement in der Praxis

Ihr Ausgangsportfolio und die Suche nach dem passenden Hedge. Auswahlverfahren und Meinungsbildung für Hedging und Hedge-Instrumente, dazu die Fallstricke bei der Absicherung von Bond-Positionen, die im Nachhinein regelmäßig teuer werden.

Sie gehen raus mitAuswahlverfahren für Hedge und Instrument

14:00

Pause

14:15 – 15:15 BLOCK 09

Portfoliostrategien in der Praxis

Die Assetklassen aus Hedging- und Portfoliosicht. Vom Hedging direktionaler Risiken zur Absicherung von Zinskurvenpositionen. Relative Value gegen Direktionalität, und die Frage, ob es dabei einen risikolosen Ertrag gibt. Zum Schluss die interessanten Konstellationen im aktuellen Marktumfeld.

Sie gehen raus mitStrategieraster: direktional, Kurve, Relative Value

15:15

Pause

15:30 – 16:00 BLOCK 10

Fallstricke in der Praxis

Risikobewirtschaftung des Anleiheportfolios an konkreten Beispielen. Die Festlegung des Absicherungsziels und die Auswahl des Instruments, beides in der Praxis. Zum Abschluss die Frage, die im Rückblick am häufigsten gestellt wird: Hätten wir besser nicht gehedgt?

Sie gehen raus mitCheckliste Absicherungsziel und Instrumentenwahl

Aus einem früheren Durchgang

So sehen die zwei Tage aus.

51 Sekunden aus dem Seminarraum. Sie sehen, woran gearbeitet wird, wie diskutiert wird und warum wir die Gruppe klein halten.

16Teilnehmer, mehr nicht. Jeder kommt mit seinen Fragen dran.
10Arbeitsblöcke an zwei Tagen, alle an realen Kursen.
2Referenten durchgehend im Raum. Jeder geht mit eigenen Handlungsoptionen heraus.

Leitung

Wer an diesen zwei Tagen vorne steht.

Dennis Bach, Geschäftsführer der derivatexx GmbH und Workshopleiter Modernes Bondmanagement

Workshopleitung

Dennis Bach

Gründer und Generalbevollmächtigter der derivatexx GmbH, zugleich Generalbevollmächtigter einer Bank. Seit über zwei Jahrzehnten in Treasury, ALM und Gesamtbanksteuerung, auf beiden Seiten des Tisches: als Verantwortlicher im Haus und als Berater von außen.

Seine Kausalkette: Transparenz führt zu fokussierter Steuerung, fokussierte Steuerung zu Ertrag, Ertrag zu Eigenkapital, Eigenkapital zu Handlungsspielraum.

Patrick Steinwachs, Referent für Treasury und ALM

Workshopleitung

Patrick Steinwachs

Langjähriger Wegbegleiter in Treasury- und ALM-Projekten, Co-Autor des eBooks „So bauen Sie eine starke ALM-Funktion: Der 4-Säulen-Plan“. Er bringt die Umsetzungsperspektive ein: was in Systemen, Prozessen und Gremien funktioniert.

Er übernimmt die Fallstudien, dort also, wo aus Methode eine Entscheidung wird.

Der Ort

Taunusturm,
Frankfurt am Main.

Mitten im Bankenviertel. Aus dem Seminarraum sehen Sie auf die Häuser, deren Anleihen wir an diesen zwei Tagen zerlegen.

Adresse
Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main
Anreise
4 Minuten zu Fuß von der Alten Oper, 8 Minuten von der Hauptwache. Vom Hauptbahnhof 10 Minuten mit der U-Bahn.
Übernachtung
Wir haben ein Kontingent im Hotel nebenan. Buchungscode erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.
Verpflegung
Beide Tage ganztägig inklusive, dazu das gemeinsame Abendessen am 15. Oktober.
Taunusturm in Frankfurt am Main, Veranstaltungsort des Workshops Modernes Bondmanagement

Anmeldung

Zwei Tage, sechzehn Plätze.

Wir halten die Gruppe klein, damit jeder Teilnehmer mit dem eigenen Bestand im Kopf herausgeht.

Im Preis enthalten

  • Zwei volle Workshoptage mit beiden Referenten
  • Zehn Arbeitsblöcke, rund 60 % Eigenarbeit in Kleingruppen
  • Gemeinsames Abendessen am 15. Oktober
  • Verpflegung an beiden Tagen, Mittagessen im Taunusturm
  • Teilnahmebescheinigung für Ihren Weiterbildungsnachweis

Was Sie mitnehmen

  • Konkrete Ideen und Handlungsoptionen für Ihren eigenen Bestand, notiert im Laufe der zwei Tage
  • Seminardokumentation mit über 150 Seiten, vollständig und nachschlagbar
  • Zahlreiche Excel-Werkzeuge zu Bewertung, Sensitivitäten, Kurven und Hedge, sofort im eigenen Haus einsetzbar
  • Alle Rechenblätter aus den zehn Arbeitsblöcken, mit Lösungswegen
  • 30 Minuten Sparring am Telefon, 30 Tage nach dem Workshop
  • eBook „Der 4-Säulen-Plan“ zur ALM-Funktion, digital vorab

Jeder Teilnehmer geht mit Handlungsoptionen für das eigene Haus heraus, nicht mit einem Ordner voller Folien. Die Unterlagen sind so aufgebaut, dass Sie am Montag danach damit arbeiten können.

Frühbucher bis 31.07.2026

2.490 € regulär

1.995 €

zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer 19 % · pro Person · 2 Tage

Frühbucherpreis endet am 31.07.2026

Verfügbarkeit

9 von 16 Plätzen frei · nächster Termin Frühjahr 2027

Die Mittagspausen-Garantie

Der Preis ist nicht Ihr größtes Risiko. Ihr größtes Risiko sind zwei Arbeitstage plus Anreise. Deshalb: Wenn Sie am ersten Tag bis zur Mittagspause den Eindruck haben, dass Ihnen der Workshop nichts bringt, sagen Sie uns Bescheid. Sie fahren nach Hause, wir erstatten den vollen Betrag, ohne Rückfragen.

Für die Freigabe durch Ihre Führungskraft

Sie wollen hin, aber jemand anderes unterschreibt. Kopieren Sie diesen Absatz in Ihre E-Mail. Er enthält alles, was für eine Entscheidung nötig ist.

ich möchte am 15. und 16. Oktober 2026 am Workshop „Modernes Bondmanagement in der Praxis“ der derivatexx GmbH in Frankfurt teilnehmen.

Inhalt sind zwei Arbeitstage zum Bond- und Portfoliomanagement: Rendite- und Barwertmethoden mit ihren Fallstricken, Bewertung von Kuponanleihen und Floating Rate Notes, Duration, PV01 und Konvexität, Zins- und Renditekurven mit Spot-, Forward- und Zerosätzen, Terminkontrakte und Zinsderivate, Hedgeauswahl sowie Portfoliostrategien zwischen Direktionalität und Relative Value. Rund 60 Prozent der Zeit wird an realen Beständen gerechnet. Ich bringe konkrete Handlungsoptionen für unseren eigenen Bestand mit, dazu eine Seminardokumentation mit über 150 Seiten sowie mehrere Excel-Werkzeuge, die wir direkt anwenden können.

Kosten: 1.995 Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer von 19 Prozent bei Anmeldung bis 31. Juli, danach 2.490 Euro. Abwesenheit: zwei Tage. Ab drei Teilnehmern aus unserem Haus gibt es 15 Prozent Rabatt, was besonders sinnvoll wäre, wenn Handel und Risikocontrolling gemeinsam teilnehmen.

Der Workshop findet zweimal jährlich statt, der nächste Termin danach wäre im Frühjahr 2027.

Dennis Bach, Ansprechpartner für Fragen zum Workshop Modernes Bondmanagement

Unsicher, ob es passt?

Rufen Sie mich an. Ich sage Ihnen ehrlich, ob der Workshop zu Ihnen passt.

Zwei Minuten am Telefon ersparen Ihnen zwei Tage am falschen Ort. Wenn ich den Eindruck habe, dass Sie hier zu viel oder zu wenig bekommen, sage ich Ihnen das, und wir finden etwas Passenderes.

Dennis Bach · derivatexx GmbH
+49 711 76 973 2065
bach@derivatexx.de

Modernes Bondmanagement in der Praxis auf einen Blick

Seminartitel
Modernes Bondmanagement in der Praxis
Format
Präsenzworkshop, zwei Tage, deutschsprachig
Termin
, 10:00–17:30 Uhr, und , 09:00–16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Taunusturm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main
Zielgruppe
Treasurer, Wertpapierhändler und Risikomanager in Sparkassen und Genossenschaftsbanken
Voraussetzungen
Sicherer Umgang mit Duration und Barwert, praktische Berührung mit Depot A oder Handel
Teilnehmerzahl
Maximal 16 Personen
Preis
1.995 € Frühbucher bis 31.07.2026, danach 2.490 €, jeweils zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer 19 %
Schwerpunkte
Rendite- und Barwertmethoden mit ihren Fallstricken; Bewertung von Kuponanleihen und Floating Rate Notes; Duration, PV01 und Konvexität; Spot-, Forward- und Zerosätze; Kredit-, Liquiditäts- und Regulationskomponenten im Spread; Terminkontrakte und Zinsderivate; Hedgeauswahl; Portfoliostrategien zwischen Direktionalität und Relative Value
Arbeitsanteil
Rund 60 Prozent Eigenarbeit in Kleingruppen an realen Kursen
Abschluss
Teilnahmebescheinigung mit Inhalts- und Zeitangabe
Veranstalter
derivatexx GmbH, Stuttgart

Kurz erklärt

Die Begriffe, an denen sich
im Bondmanagement alles entscheidet.

Diese Begriffe werden im Alltag häufig synonym oder ungenau verwendet. Sie messen jedoch Verschiedenes, und die Verwechslung ist die häufigste Fehlerquelle beim Vergleich von Emittenten.

ASW-Spread (Asset Swap Spread)

Der Asset Swap Spread ist der Aufschlag über dem Geldmarktsatz, den ein Anleger erhält, wenn er die feste Verzinsung einer Anleihe über einen Zinsswap in eine variable Verzinsung tauscht. Er isoliert die Kredit- und Liquiditätskomponente vom reinen Zinsrisiko und ist deshalb das übliche Vergleichsmaß zwischen Emittenten mit unterschiedlicher Kuponstruktur.

Z-Spread (Zero-Volatility-Spread)

Der Z-Spread ist der konstante Aufschlag, der zu jedem Punkt der Zerokurve addiert werden muss, damit der Barwert aller Zahlungen einer Anleihe ihrem Marktpreis entspricht. Er berücksichtigt die vollständige Kurvenform und liefert daher bei steilen oder invertierten Kurven ein präziseres Bild als ein einfacher Renditevergleich.

G-Spread (Government Spread)

Der G-Spread ist die Renditedifferenz zwischen einer Anleihe und einer laufzeitgleichen Staatsanleihe. Er ist schnell zu ermitteln, ignoriert jedoch die Kurvenform zwischen den Stützstellen und die Kuponstruktur. Bei längeren Laufzeiten führt er deshalb regelmäßig zu Fehleinschätzungen.

Konvexität

Die Konvexität beschreibt, wie stark sich die Duration einer Position bei Zinsänderungen selbst verändert. Sie entscheidet darüber, ob ein Portfolio bei großen Marktbewegungen besser oder schlechter abschneidet, als die Duration allein erwarten lässt. Bei Papieren mit Kündigungsrechten kann sie negativ werden, was den Ertrag im ungünstigen Szenario zusätzlich belastet.

CDS-Basis

Als CDS-Basis wird die Differenz zwischen dem Credit Default Swap und dem Anleihespread desselben Emittenten bezeichnet. Sie zeigt, ob der Markt Kreditrisiko im Kassa- oder im Derivatemarkt anders bepreist, und ist ein Frühindikator für Bonitätseinschätzungen, die im Rating noch nicht abgebildet sind.

Depot A

Als Depot A wird der Eigenbestand an Wertpapieren eines Kreditinstituts bezeichnet, im Unterschied zum Kundendepot (Depot B). In Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist das Depot A typischerweise der zweitgrößte Ertragsblock nach dem Kundenkreditgeschäft und dient zugleich als Liquiditätsreserve.

Rückmeldungen

Aus früheren Durchgängen.

„Besonders beeindruckt hat mich die strategische und praktische Tiefe, mit der die Themen behandelt wurden. Die aktuellen Beispiele gaben uns einen lebendigen Einblick in die Komplexität und Dynamik des Bond-Managements. […] Ein rundum gelungenes Seminar, das ich wärmstens empfehlen kann.“
Lars Lekon · Bereichsleiter Treasury
Volksbank in Ostwestfalen eG
„Das Seminar bietet eine ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Elementen. Auch der gemeinsame Austausch in der Gruppe ist nicht zu kurz gekommen. Ich habe einige gute Impulse für die Praxis mitgenommen, wirklich empfehlenswert.“
Michael Elsholz
Vereinigte Volksbanken eG
„Für jeden mit Interesse an Treasury ein hochinteressantes Bildungsangebot.“
Gabriel Endres
Sparkasse Pforzheim Calw

Alle Teilnehmerstimmen und Referenzen ansehen

Häufige Fragen

Was vor der Buchung meistens gefragt wird.

Ich handle erst seit zwei Jahren. Ist der Workshop zu früh für mich?

Nein. In den ersten Berufsjahren entstehen die Routinen, die später schwer zu korrigieren sind. Sie sollten wissen, wie eine Anleihe funktioniert, und schon Orders begleitet haben. Alles Weitere bauen wir an den beiden Workshoptagen auf. Die jüngeren Teilnehmer nehmen erfahrungsgemäß am meisten mit.

Wird im Workshop tatsächlich gerechnet und womit?

Rund 60 Prozent der Zeit arbeiten die Teilnehmer selbst. Es sind keine eigenen Systeme und keine Programmierkenntnisse nötig. Wir arbeiten mit vorbereiteten Rechenblättern, die Sie mitnehmen und im eigenen Haus weiterverwenden. Ein Laptop ist hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Warum dauert der Workshop zwei Tage?

An einem Tag lässt sich Bewertungsmethodik erklären, aber nicht einüben. Der erste Tag baut das Fundament aus Finanzmathematik, Kennzahlen, Kurven und Instrumenten auf. Der zweite überträgt es auf das Portfolio: Terminkontrakte, Hedgeauswahl, Strategien und Fallstricke. Der Abend dazwischen ist erfahrungsgemäß der Teil, an dem die meisten Fragen aus dem eigenen Haus besprochen werden.

Kann ich Positionen aus meinem eigenen Bestand mitbringen?

Ja, das ist ausdrücklich erwünscht. Bringen Sie zwei bis drei Papiere mit, bei denen Sie unsicher sind. Eine anonymisierte Beschreibung genügt.

Lohnt es sich, mit mehreren Personen aus einem Haus zu kommen?

Ja. Wenn Handel, Treasury und Risikocontrolling dieselben zwei Tage erleben, verwenden danach alle dieselben Begriffe für dieselben Sachverhalte. Ab drei Personen aus einem Haus gewähren wir 15 Prozent Teamrabatt.

Ist der Workshop eine Produktvorstellung?

Nein. derivatexx verkauft keine Wertpapiere, keine Software und keine Emissionen. Wir sind unabhängig und können deshalb offen über Emittenten, Spreads und Fehleinschätzungen sprechen. Wir vermitteln eine Methode, die Kaufentscheidung treffen Sie selbst.

Was gilt, wenn ich kurzfristig verhindert bin?

Bis 14 Tage vor dem Termin ist die Stornierung kostenfrei. Danach können Sie jederzeit formlos einen Ersatzteilnehmer aus Ihrem Haus benennen, auch noch am Vortag.

Was passiert, wenn mir der Workshop nichts bringt?

Wenn Sie am ersten Tag bis zur Mittagspause den Eindruck haben, dass der Workshop Ihnen nichts bringt, sagen Sie uns Bescheid. Sie gehen, und wir erstatten den vollen Teilnahmebetrag ohne Rückfragen.

Gibt es den Workshop auch als Inhouse-Veranstaltung?

Ja. Bei einer Inhouse-Durchführung arbeiten wir direkt am tatsächlichen Bestand des Hauses statt am Musterportfolio. Das eignet sich besonders, wenn mehrere Personen aus Treasury, Handel und Risikocontrolling gemeinsam geschult werden sollen.

Wann findet der nächste Termin statt?

Der Workshop wird zweimal jährlich durchgeführt. Nach dem Termin am 15. und 16. Oktober 2026 ist der nächste Durchgang für das Frühjahr 2027 geplant.

15. und 16. Oktober 2026

Am Ende beantworten Sie die Eingangsfrage in zehn Minuten.

Zwei Referenten, sechzehn Plätze, ein Portfolio, an dem Sie zwei Tage rechnen. Sie fahren mit konkreten Handlungsoptionen für Ihren eigenen Bestand nach Hause, dazu mit einer Dokumentation und Excel-Werkzeugen, mit denen Sie am Montag arbeiten können.

Frühbucherpreis bis 31.07.2026 · Taunusturm Frankfurt · nächster Termin Frühjahr 2027

1.995 € · Frühbucher15.–16.10.2026 · Frankfurt

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