Blog 38 | Was nicht ist, wird endlich gut – Ertragshebel für Ihr Zinsbuch

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Die Briten verlassen uns im März, die IBORs sterben und der ESTER erwacht. Italien droht, die EZB erhöht (nicht) und Donald Trump bleibt weiter berechenbar unberechenbar. Und alle scheinen sich einig: Natürlich endet das alles in der Rezession und in einem krisenhaften Umfeld und schlimmer geht´s halt nimmer! Sicher? Stellen Sie sich vor die Krise bleibt aus, das Zinsniveau fällt und die Kurve flacht ab. Echter Handlungsbedarf sicherlich auch in Ihrem Hause….

Näher am Low?


Zugegebenermaßen ein wenig offensiv gedacht; aber wenn Sie ehrlich sind: Hätten Sie denn damit gerechnet, dass die 10jahres-Swapsätze mittlerweile wieder näher an Ihren Tiefs (0,26%/ 28.09.16) handeln als an ihrem letzten Hochs (1,15% 13.02.18)?  Und auch die Zinskurve hat sich deutlich abgeflacht. Vor einem Jahr betrug die Zinsdifferenz zwischen 2 und 10jährigen Swapsätzen noch knapp 130 Punkte, bewegt sie sich aktuell bei knapp 68 Basispunkten. Wohl dem der nicht auf steile Zinskurven angewiesen ist.

Und auch bei den Credit-Spreads hat sich einiges getan. Dort bekommt man Pfandbriefe und Covereds mittlerweile wieder deutlich über der Swapkurve – toller-Spread zwar aber halt trotzdem niedriges Zinsniveau bei negativen EURIBOR-Rates.

Legt man die Thematik rund um die Credit-Spreads noch ein wenig tiefer, fallen mittlerweile wirklich interessante Konstellationen bei Financials wie auch bei Unternehmensanleihen auf. Das Beste daran ist, dass Cash-Anleihen mittlerweile auch wieder über Ihren CDS handeln. Es besteht also die Möglichkeit, die Anleihe zu kaufen und das ADR mit CDS vollständig abzusichern. (Negative Basis). Wirklich interessant.

Genug zum Markt. In diesem Blog soll es darum gehen, wie Sie Ihren Herausforderungen im Zinsbuch 2019 begegnen können. Von Ertragsdruck über Risikobeherrschung zu den anderen Themenstellungen die bei Ihnen so im Treasury herumfleuchen.

Same Procedere as every Year

Sicher kein Geheimnis, auch Ihre hochverzinslichen Bestände verflüchtigen sich ziemlich schnell. Das heißt Ihr Zinsüberschuss geht gleich mit. Die Hoffnung, einer im Gleichklang abschmelzenden Passivseite ist leider eine Mär. Das wissen Sie selbst.

Ziemlich schlecht aufs Gemüt drücken dürften weiter sinkende Zinsen und/oder eine Abflachung der Zinskurve. Dass das Zinsbuch NACH gestiegenem Zinsniveau (hoffentlich) besser dastehen sollte ist gekauft. Interessant wird natürlich wie der Zinsanstieg – falls er denn kommt- verkraftet wird. Investieren Sie dann wirklich aktiv; auch wenn die Einlagen abgezogen werden und auf dem Depot A deutlich stille Lasten liegen? Der Stress steht noch aus…

Natürlich helfen stille Reserven durch das Tal der Tränen, doch wenn Sie ehrlich sind, schwinden die langsam und beständig – nicht nur durch Bestandsfälligkeiten – und einer hohen Vereinnahmung von Vorfälligkeitsentschädigungen dahin. Zeit was auf der Ertragsseite zu tun: 4. Gewinnt:

Der Flattener:

Ihr Risiko ist eine Abflachung der Zinsstruktur. Dann könnten Sie ja einfach nur „Long“ gehen, sofern das passiv und auf eine gleitende Benchmark ausgerichtete Gesamtzinsbuch nebst Basel-II-Kennziffer dies zulässt. Und wenn, stellt sich die Frage: Ob Sie im aktuellen 0,69er Zinsswap-Umfeld „Long“ sein wollen. Für die Outright-Longs auf diesem Niveau braucht man gute Nerven und ganz nebenbei eine psychische Robustheit, für Fragen des Aufsichts- oder Verwaltungsrats. Wie mann auf so einem Niveau “long” gehen kann.

Aber wie von abflachenden Zinskurven profitieren oder zumindest den aktuellen Zinsüberschuss absichern ohne „zu Long“ zu sein. Flattener heißt das Stichwort: Zahlen Sie 2 Jahre, empfangen Sie 10 Jahre – das ganze ZÄR-(PV01) neutral. Kassieren Sie poitive Haltekosten in Form von Carry und profitieren Sie barwertig von abflachenden Kurven. Wie gesagt keine Rocket-Science aber ziemlich effektiv. Sie haben Fragen? Hier klicken…

Der Long-Bond:

Sie sind Fan von 10jährigen Anleihen? Na, klar die Kurve ist immer noch steil und Sie brauchen den Zinsertrag. Etwas flapsig formuliert, steht demgegenüber halt das Risiko eines Zinsanstieges, den es gilt im Fall der Fälle auszuhalten.

Schon mal daran gedacht, die in der bis heute leider nur in der Theorie verbreitete Konvexität zu nutzen. Etwas konkreter: Vergleichen Sie doch mal die Kursentwicklung eines 10jahres mit einem PV01-identischen 30-Jahres-Portfolio in unterschiedlichen Zinsszenarien.

Wieder Plump: Das 30 jahres-Portfolio gewinnt im Zinsrückgang mehr als das ZÄR-gleiche 10jahres-Pendant. Und noch besser: Im Zinsanstieg verliert das lange Portfolio weniger und das obwohl Sie über das doppelte Volumen in 10jährigen investiert sind. Woow, noch Fragen? Just Klick…

Der CMS:

Die sophisticated aber irgendwie echt zielführende Lösung sind CMS. Constant-Maturity-Swaps (CMS) oder Kapitalmarktfloater funktionieren wie ein Floater und passen Ihren Zinssatz z.B. jährlich an den 10 Jahressatz an. Quasi ein Floater mit Referenz 10jahres-Swapsatz (anstatt EURIBOR) der jährlich gefixed wird.

Ist der Kapitalmarktfloater geldmarktfinanziert wäre es schlau wenn der gefixte 10jahres-Satz über dem Geldmarktzins notiert.

Der Clou an CMS-Strukturen liegt daran, dass sich diese in Zinsshifts (Parallelshift) nahezu wertstabil zeigen. Kurvenversteilerung zu barwertgewinnen und Verflachungen zu Barwertverlusten führen. Während die laufenden ZÜB-Beiträge an eine 10jahres-Investition erinnern, sind die Auswirkungen im Basel II-Shift dadurch eher neutral. Wehrmutstropfen: Der notwendige NPP hat es u.U. in sich. Meine Meinung: Wenn Strukturen, dann CMS! Fragen: Just CLICK…

Back to Credit?

Auch die Credit-Seite hat einiges zu bieten, so haben sich die Creditspreads für Pfandbriefe, ungedeckte Unternehmens- und Bankanleihen insbesondere im letzten Quartal deutlich ausgeweitet. Neuemissionsprämien und die „neue Assetklasse Senior Non Prefered“ noch gar nicht berücksichtigt.

Haben Sie als Bank schon einmal für sich ausgerechnet welchen ZÜB-Anteil  beipielsweise Credit-Spreads und Fristentrafo an Ihrem Gesamtzinsüberschuss ausmachen. Nein nicht als Strukturbeitrag über die Restgröße entwickelt, sondern wirklich wieviel kommt rein über die Trafo? Nicht wenig, wette ich. Quasi die Quantifizierung Ihrer ZÄR- oder ADR-Transformation. Auch hier bestehen interessante Möglichkeiten das Portfolio risikobewusst aber doch ökonomisch und sinnvoll auszurichten. Stichwort: Credit Barbell. Interessant? – Just Click….

Und dann wären da noch die Eh-Da-Themen…

Und da wären ja noch die noch so ganz nebenbei mitgeschleppten Themen: IBOR-Transition, Refinanzierungspläne und die bevorstehende Niedrigzinsumfrage der Bundesbank (als neuer LSI-Stress) oder auch die NPL-Offensive nebst Überarbeitung des LCR-Rechtsaktes. Boring ist anders…

Um Sie ein wenig zu beruhigen…

EURIBOR

Wenigstens von der EURIBOR-Front kommen Entspannungssignale. Zwar noch nicht endgültig aber mittlerweile extrem wahrscheinlich. Die neue Berechnungsmethodik des EURIBOR (Hybrid-Modell) wird wohl als benchmarkkonform eingestuft. Damit scheint ein ad hoc Wegfall der EURIBORS –zumindest aus konformitätsgründen -zunächst nicht auf der Tagesordnung zu stehen. Außerdem wird gerade die Verlängerung der Übergangsfrist bis zum 31.12.2021 diskutiert. Damit genug Zeit um Ihre Betroffenheit zu klären. Ganz nebenbei: Sie sind betroffener als Sie denken…. Fragen? Just Klick…

EONIA und ESTER

Hinsichtlich EONIA –nur falls Sie EONIA-Swaps- auf den Büchern halten, geht’s nun Schlag auf Schlag. Ab Oktober wird der EONIA auf Basis des ESTER + Spread ermittelt, was soviel heißt wie: Das Bloombergkürzel des EONIA bleibt zwar gleich, die Berechnung/ Ableitung verändert sich aber. Nach einer 2jährigen Übergangsfrist, wird EONIA dann endgültig durch ESTER ersetzt. Wenn Sie also 3jährige EONIA-Swaps kontrahiert haben, erben Sie die nette Aufgabe, sich mit Ihren Kontrahenten bilateral auf Ausgleichszahlungen und Vertragsadustements zu einigen. Schlau sich jetzt drum zu kümmern. Sie haben Fragen… just Click….

Wär hätte das gedacht, auch das Jahr 2019 bleibt spannend. Gesamtbanksteuerung, Performance, Regulatorik und markttechnische Themenstellungen. Die Herausforderungen bleiben anspruchsvoll. Im übrigen dürfen Sie neben den ganzen Herausforderungen auch an Ihre Weiterenwticklung denken, denn wer aufhört zu lernen hört auf gut zu sein. Neugierig? Kontaktieren Sie uns gerne….Vielleicht ist ja unsere exklusive Whatsapp-Gruppe was für Sie? Der Inner-Circle für Treasury und Gesamtbanksteuerung….. Bewerben Sie sich….

Mit dem FachCoaching-Turbo durch 2019

Im übrigen die pure Fachlichkeit, Inspiration und Training ihrer Methoden- und Treasury-Skills erhalten Sie auch in 2019 im Rahmen unserer exklusiven und beliebten 1:1 FachCoachings zum Thema Treasury und Gesamtbanksteuerung.

Nur Sie und Ihr FachCoach Schließen sich für 2 Tage gemeinsam weg und gehen Ihren Themenstellungen auf den Grund. Transparenz und Lösungen vorprogrammiert. Vorstände, Generalbevollmächtigte, Treasurer, Unternehmenssteuerer – alle waren bisher mehr als begeistert. Auch wenn es zu Beginn ungewohnt scheint, aber der Erfolg liegt nun mal außerhalb der Komfortzone.

Bleiben Sie erfolgreich

Ihr Dennis Bach
Geschäftsführer der derivtaxx GmbH

 

Blog 37 | Schwein gehabt? – Welche Sau Sie in 2019 durch Ihre Bank treiben sollten

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Neues Jahr, neues Glück – willkommen im chinesischen Jahr des Schweins. Ab dem 05. Februar verspricht uns das chinesische 2019 Glück, Reichtum und Zufriedenheit. Zurücklehnen in Treasury und Gesamtbanksteuerung oder doch vielleicht einen kleinen Ausblick wagen? Hier ein paar Tipps welche Sau Sie in 2019 in jedem Fall durch Ihre Bank treiben sollten…

Lassen wir das chinesische Horoskop und die Glückskekse einmal außen vor, dürfte für 2019 klar sein: Die „Challenge Bankgeschäft“ erfährt auch in 2019 wieder Ihre Fortsetzung. Niedrigzins, Regulation, auslaufende hochverzinste Bestände, verändertes Kapitalmarktumfeld, Konjunkturelle Herausforderungen; das Umfeld bleibt -sagen wir- anspruchsvoll.

Kurzum der Ertrags- und Kostendruck bleibt. Doch nicht genug, seit Oktober scheinen Ifo, ZEW und Konsorten nun komplett am Rad zu drehen und signalisieren Endzeitstimmung, zumindest was den Konjunkturboom betrifft. Na ja, was das ganze mit Schwein, Glück, Reichtum und Zufriedenheit zu tun hat bleibt allerdings die Frage. Die noch bessere Frage ist: Was können Sie tun, damit Ihr Jahr erfolgreich wird. Sie wissen ja: Erfolg bedeutet „tun“.

No Action, no Satisfaction…

Wo wir uns doch gerade in den Tierkreiszeichen bewegen: Der berühmte Blick des Kaninchens auf die Schlange wird Sie in jedem Falle nicht wirklich weiterbringen. Werden Sie im neuen Jahr deshalb sofort aktiv! Sie müssen ja als Treasurer nicht gleich alles wegkaufen, was bei 3 nicht auf den Bäumen sitzt. Trotzdem sollten Sie Ihre subjektive Kapitalmarktprognose und Ihre eigene Treasury-Roadmap der relevanten Themenstellungen auf der Agenda haben und diese auch diskutieren. Welche Assetklassen sind Ihre Favoriten, welche nicht? Rechnen Sie mit einem Zinsanstieg oder mit einer Kurvenverflachung? Was sind die WildCards in 2019 und wie gehen Sie vor, wenn Ihr „Prognose“ eintritt oder auch nicht? Sind Sie vorbereitet?

Unnötig? Natürlich können Sie das ganze auch ignorieren und Sie lassen sich ganz einfach überraschen– Hellsehen können Sie ja ohnehin nicht! Ist Ihre Entscheidung.

Die andere Perspektive wäre: Um klare Aussagen machen zu können, müssen Sie sich mit der Gesamtgemengelage, den im Spiel befindlichen Wildcards und ihrer Banksituation intensiv auseinandergesetzt haben. Meine Erfahrungen als Treasurer, Derivate-Händler und Interimsmanager sind: Headlines der Börsenzeitung und eilig überflogenes Research sind nicht ausreichend. Was Sie davon haben? Sie vermeiden Überraschungen, befassen sich mental mit der Zukunft, und werden in volatilen Zeiten ruhiger und zudem noch souveräner.

Im übrigen hat das Top-Management das Recht und eigentlich auch die Pflicht, die dezidierte und qualitative Markteinschätzung des Treasury hinsichtlich Assetklassen, Zinsentwicklung und mögliche Handlungsoptionen zur Zielerreichung zu erfahren – Sie sind ja hoffentlich die Spezialisten in Ihrem Hause. Also Action!

Auch die Leiter ist ein Glücksymbol…

…aber nur wenn Ihre Leiter an der richtigen Hauswand steht.

Ich meine, mal losgelöst von Markteinschätzung und irgendwelchen Prognosen: Was sind die Themenstellungen die Sie die nächsten 220 Arbeitstage voranbringen werden, müssen oder noch besser zum Erfolg führen wollen?

Ich meine die Themen die Ihnen am „Herzen“ liegen? Aufgaben die Ihnen nicht aufgetragen, nachgetragen oder gar untergejubelt werden. Nein, es geht um die Vorhaben welche Sie aus eigenem Antrieb voranbringen möchten? Sie haben keine? Never!

Erfahrungsgemäß gibt es zahlreiche Themenstellungen die man anpacken könnte (und eigentlich muss): Neue Assetklassen, Ausbau des Instrumentenkastens, Weiterentwicklung der eigenen oder abteilungsmäßigen Fach- und Methodenskills, Stärkung der integrierten (Gesamtbank)Sichtweise, Stabilisierung Zinsüberschuss, Reduzierung Zinsabhängigkeit, Abbau der Altlasten, Unterstützung Vertrieb, Professionalisierung des Treasury, und, und, und…

Die falsche Hauswand wäre in diesem Kontext ein „Abwarten“ was so kommt. P.S: Selbst wenn es nichts zu tun gäbe, wäre es ratsam sich selbst zu fordern. Ganz im Sinne eines: „Wer aufhört zu lernen, hört auf gut zu sein.“

Neues Level gefällig? – Erhöhe Deinen Standard

Bekanntlich, wächst ja nicht nur die Leber mit Ihren Aufgaben!

Es müssen ja nicht immer die guten Vorsätze -Abnehmen, Sport und weniger rauchen- sein. Schon mal daran gedacht den eigenen Standard zu erhöhen? Suchen Sie sich Herausforderungen und orientieren Sie sich beruflich an den Vorbildern und Top-Playern in ihrer Bank. Sie haben in Ihrer Organisation niemanden der Sie weiterbringen könnte? Sicher? Überlegen Sie genau. Und wenn es so ist, warum sind sie dann noch dort?

Definitiv klar ist: Der Teeküchen-Tratsch und mögliches Kollektivgejammer wird Sie auch im Jahr 2019 nicht weiterbringen. Versprochen!

 

By the Way und nicht von mir: Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen Du dich umgibst; und zum Anderen bekommst Du immer was du duldest. Think about it!

Was das mit Treasury und Gesamtbanksteuerung zu tun hat? Ganz ehrlich: Treasury und Gesamtbanksteuerung erfordern das Niveau der Champions-League. Und die Sache mit dem Dulden hat es doch in sich, oder? Wo legen Sie Ihren Standard an?

Im Silo der Glückseligkeit…

Mal Butter bei die Fische (schon wieder Tiere :-)) Wenn nur das Rechnungswesen und Risiko-Controlling nicht wäre, weniger Politik vorherrschen und dazu der Vorstand endlich mal entscheiden würde, könnte man auch was bewegen.

Aber ewige Entscheidungsrunden und zahlreiche Hemmnisse können einen ganz schön demotivieren. Am besten es kümmert sich jeder um seinen eigenen Käse und konzentriert sich auf seine Aufgaben und eben nicht auf die Resultate. Alle arbeiten irgendwie und das Ergebnis ist dann halt ein Residual.

Willkommen im Silo: So kommen weder Sie noch ihr Haus voran. Integriertes Treasury und Gesamtbanksteuerung hängt davon ab, ob und wie es gelingt, ihr Haus auf die neuen Anforderungen (die kennen Sie ja zur Genüge) auszurichten und das Selbstverständnis der Mitarbeiter zu verändern.

Im übrigen dürfen Sie auch von „unten“ (lateral) führen, das wirkt Wunder. Gelingt das Ganze nicht, haben Sie am Ende ohnehin was davon: Der Ertrags- und Kostendruck steigt, und die bekannten Themen müssen dann ohnehin – nur unter Zeitdruck mit hoher Management–Attention umgesetzt werden. Gewonnen hat dadurch also niemand.

Also: Resultate-Orientierung ist ihr Fix-Stern im Jahr 2019. Hole Dir die Themen – je schwieriger, integrierter und wichtiger für die Gesamtbank, umso besser.

Sie müssen die Themen ja nicht alleine beackern. Eine informelle Task-Force, die die Themen einfach in die Hand nehmen. Spaß bei der Entwicklung von Lösungsansätzen und bei der Erreichung von Resultaten. Überraschen Sie doch einfach Ihren Vorstand mit Ihrer Idee. (Sie müssen Ihn ja nicht gleich überfordern). Und ganz nebenbei: Lernt dazu… im übrigen wird dies positiv wahrgenommen.. Ehrenwort.

Die Hausse nährt die Hausse – und der Erfolg den Erfolg

Kennen Sie eigentlich den Spruch: Wer für seinen Erfolg nicht selber sorgt, der hat Ihn nicht verdient. Hässlich oder? Im Prinzip geht es darum, dass sich keiner darauf verlassen darf, dass andere Ihn erfolgreich machen.

Für Ihr Treasury oder Ihre Bank bedeutet dies: Weder Mario Draghi, noch die Italiener und auch nicht Trump haben Schuld am Ertragsdruck, Zinsüberschuss-Dilemma oder am veränderten Kundenverhalten. Die Risiken die Sie ja jeden Tag neu, aktiv und irgendwie auch freiwillig einkaufen sind durch Sie zu beherrschen und zu bewirtschaften. Und wenn Ihnen das nicht gelingt, waren Sie halt nicht gut genug.

Das Dilemma: Erfolg entsteht nicht durch hadern, hoffen oder wünschen, sondern nur mit Eigeninitiative, Biss und Durchhaltevermögen. Die Phrasendreschmaschine würde auswerfen: „Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe“ J

Also was ist zu tun:

Noch im Januar: Starten Sie umgehend die Inventur Ihres Eigenbestandes, Ihre Gesamtzinsbuches und dem Zinsüberschusses. Was würden Sie verändern wenn Sie könnten? Nichts? Sind Sie im falschen Haus?

Fachlichkeit und Mindset?

Vielleicht fanden Sie diesen Blog ja ein wenig zu esoterisch mit zu wenig Fachlichkeit. Zu wenig Tipps hinsichtlich ihres Zinsbuches, Ihrer Bestände, der IBOR-Transition, dem Umgang mit Ihren Pensionsverpflichtungen, der Einlagen-Profitabilisierung, Umschichtungsideen für Ihr Eigengeschäft oder Hedging Ihrer BGB 489er Darlehen, und, und, und … Keine Angst die gibt es in 2019 wieder zuhauf. Zu Beginn des Jahres darf man auch etwas direkter sein, hoffe ich.

Mit dem FachCoaching-Turbo durch 2019

Im übrigen die pure Fachlichkeit, Inspiration und Training ihrer Methoden- und Treasury-Skills erhalten Sie auch in 2019 im Rahmen unserer exklusiven und beliebten 1:1 FachCoachings zum Thema Treasury und Gesamtbanksteuerung.

Nur Sie und Ihr FachCoach Schließen sich für 2 Tage gemeinsam weg und gehen Ihren Themenstellungen auf den Grund. Transparenz und Lösungen vorprogrammiert. Vorstände, Generalbevollmächtigte, Treasurer, Unternehmenssteuerer – alle waren bisher mehr als begeistert. Auch wenn es zu Beginn ungewohnt scheint, aber der Erfolg liegt nun mal außerhalb der Komfortzone.

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches 2019. Werden Sie erfolgreicher.

Ihr Dennis Bach
Geschäftsführer derivatexx GmbH